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Panorama Autobahnbrücke eingestürzt: Mindestens ein Toter

Eine neue Autobahnbrücke in Deutschland ist teilweise eingestürzt und hat mehrere Bauarbeiter in die Tiefe gerissen.

Beim teilweisen Einsturz einer neuen Autobahnbrücke an der Autobahn A7 in Bayern ist am Mittwoch mindestens ein Bauarbeiter getötet worden. Sechs weitere Arbeiter kamen schwer verletzt in Spitäler, mehrere erlitten leichtere Verletzungen.

Berichte über eine noch höhereTotenzahl wies ein Polizeisprecher zurück. Allerdings sei unklar, ob von den sechs Schwerverletzten einige in Lebensgefahr schwebten. Ein Grossaufgebot an Rettungskräften suchte an der Unfallstelle in Unterfranken nahe Werneck bis Mittwochabend nach weiteren möglichen Opfern.

Plötzlich in die Tiefe gestürzt

Dem Polizeisprecher zufolge arbeiteten die 20 Männer am Mittwoch auf dem Segment der derzeit im Bau befindlichen neuen Talbrücke Schraudenbach, als sich diese plötzlich löste und aus ungeklärter Ursache in die Tiefe stürzte. Die Männer wurden mitgerissen.

Am Unfallort war bis zum späten Mittwochabend eine Vielzahl an Rettungskräften im Einsatz - mit Ambulanzen, Einsatzwagen und auch mehreren Helikoptern sowie Trümmersuchhunden. Die Polizei richtete ein Info-Telefon für Angehörige ein.

Die betroffene Talbrücke Schraudenbach ist etwa 50 Jahre alt und gilt als marode. Sie soll abgerissen und neu errichtet werden. Der Verkehr auf der A7 war vom Unfall nicht betroffen, da dieser noch auf der alten, parallel zum Neubau stehenden Brücke läuft.

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