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Panorama Die 10 wichtigsten Fahrplan-Änderungen

Alle Jahre wieder: der Fahrplanwechsel. Doch mit dem Wechsel heute kommen besonders viele Änderungen hinzu. Zwar gibt es mehr Verbindungen, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ändert den täglichen Trott – bzw. die Fahrt – nur ungern. Das Wichtigste im Überblick.

Legende: Video Fahrplanwechsel bei der SBB abspielen. Laufzeit 1:28 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.12.2015.

Nach dem Wochenende wie gewohnt im letzten Moment auf den üblichen Pendlerzug springen? Achtung, dass es keine bösen Überraschungen gibt.

Der Fahrplan der SBB, Link öffnet in einem neuen Fenster hat – wie jedes Jahr um diese Zeit – gewechselt. Es ist der grösste Fahrplanwechsel im Öffentlichen Verkehr seit zehn Jahren. Und obschon der neue Fahrplan viele bessere und schnellere Verbindungen bringt, profitieren nicht alle Regionen (siehe Box).

Es gibt also mehr Verbindungen, mehr Wechsel bei den Abfahrtszeiten und den Perrons. Zwar will die SBB die Reisenden mit Flyern und Durchsagen informieren, zusätzlich sollen über 350 Kundenbetreuer an den Bahnhöfen im Einsatz stehen. Doch es schadet nicht, bereits im Vorfeld einen Blick auf die wichtigsten Änderungen zu werfen:

  • Zürich – St. Gallen (via Durchmesserlinie): Es gibt eine schnellere stündliche Verbindung, ohne Halt zwischen Winterthur und St. Gallen. Reisezeit neu 62 Minuten. Zusätzlich: Zwei neue Spätverbindungen zwischen St. Gallen und Zürich bzw. retour.
  • «Flugzug» Basel SBB – Zürich Flughafen: Neu via Zürich HB, das ergibt ein halbstündliches Angebot aus dem Fricktal nach Zürich HB. Die Fahrzeit verlängert sich jedoch um bis zu elf Minuten.
  • Basel SBB – Genf Flughafen: Heute fahren sie zweistündlich, neu verkehren die Züge stündlich zwischen Basel und Biel, wo es einen perrongleichen Anschluss nach Genf Flughafen gibt.
  • Chur – Zürich HB: Zusätzliche Intercity-Verbindung von Montag bis Freitag. In den Nächten auf Samstag und Sonntag fährt eine zusätzliche Spätverbindung (RegioExpress) von Zürich HB nach Chur.
  • Agglomeration Kreuzlingen/Konstanz – St. Gallen – Region Fürstenland: Neuer Regio-Express, fünfmal täglich. Zwischen Konstanz und Zürich gibt es neue Früh- und Spätverbindungen.
  • Weinfelden – Zürich HB: durchgehender Halbstundentakt.
  • Zürcher S-Bahn: Eingeführt werden die S19 zwischen Dietikon und Effretikon sowie die S21 zwischen Regensdorf und Zürich. Andere Linien werden verlängert oder neu verknüpft. Auf manchen Strecken gibt es zwar leicht längere Fahrzeiten, andererseits sollen die Anschlüsse besser funktionieren.
  • Tessin: Der Regionalverkehr zwischen Stabio und Lugano/Bellinzona wird weiter ausgebaut.
  • Nach Deutschland:
    Zürich HB – Schaffhausen – Stuttgart: Neue Abfahrtszeiten, zehn Minuten schneller.
    Chur via Basel nach Frankfurt/Hamburg: Neue ICE-Verbindungen.
  • Nach Frankreich:
    Genf – Marseille: Direktzug wird ab Sommer 2016 eingestellt. Verbindungen via Nizza bleiben bestehen.
    Genf – Lille: Direktzug wird wegen geringer Nachfrage ab Sommer 2016 eingestellt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Die Zentralisierung der Steuerung aller Züge bringt die Gefahr eines Gesamtabsturzes des Schienenverkehrs in der ganzen Schweiz mit sich. Und macht die Schweiz verletzlicher bei allfälligen terrroristischen Attacken. Das dezentrale System mit Fachleuten verteilt über die ganze Schweiz war besser.
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