Doch noch freie Fahrt in Richtung Süden

Bis um 19 Uhr stockte es in Graubünden Richtung Süden. Nicht nur vor dem Gotthard-Nordportal (A2) und Richtung San Bernardino (A13) musste stundenlang angestanden werden. Denn trotz gegenteiliger Empfehlung versuchten viele Reisende auf kleinere Strassen auszuweichen. Nun rollt der Verkehr.

Für die Reise in Richtung Süden war heute viel Geduld gefragt. Auf der A2 vor dem Gotthard Nordportal stauten sich die Autos zeitweise auf einer Länge von 15 Kilometern. Die Wartezeit betrug am Mittag knapp drei Stunden.

Erst nach 19 Uhr konnten Reisende die Gotthard-Zufahrt in Göschenen ohne Wartezeiten befahren.

Und auch die Alternativroute über den San Bernardino war verstopft: Bis zu 15 Kilometern staute sich dort der Verkehr am Mittag. Trotz gegenteiliger Empfehlung versuchten viele Reisende auf kleinere Strassen auszuweichen – mit der Folge, dass sich auch dort Staus bildeten. Gegen Abend löste sich die Blechlawine auch dort auf.

Wer die Alternativroute via A9 über den Simplon-Route oder den Grossen St. Bernhard wählte, machte alles richtig. Im Wallis rollte der Verkehr.

Im Süden lockt die Sonne

Die Reise in den Süden dürfte sich für die meisten lohnen. Südlich der Alpen war ab Samstagnachmittag schönes Wetter gemeldet. Anders nördlich der Alpen: Das umfangreiche und stationäre Tief, das seit Donnerstag das Wetter bestimmt, führte vor allem in der Nacht auf Samstag zu heftigen Niederschlägen.