Zum Inhalt springen

Doppelbürger-Verbot? «Dann war das wohl die letzte WM für die Schweiz»

Auf Twitter gehen bei der Doppelbürger-Diskussion die Emotionen hoch. Unterstützt wird Mieschers Idee kaum.

Zuerst sorgte die Doppeladler-Geste von Shaqiri, Xhaka und Lichtsteiner für Aufregung, nun die Idee von Alex Miescher, Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV): Er schlägt vor, keine Doppelbürger mehr in die Schweizer Nationalmannschaft spielen zu lassen.

Auf Twitter stellen sich die meisten hinter die Doppelbürger und kritisieren den Vorschlag von Miescher stark. Eine Nati ohne Doppelbürger können sich viele gar nicht vorstellen. Schliesslich haben Spieler mit einer doppelten Nationalität starken Einfluss auf den Erfolg des Teams.

Auch Thema sind die vielen anderen Top-Sportler, die für die Schweiz ins Rennen steigen.

Miescher bringt mit seiner Idee die ganze Doppelbürger-Debatte wieder in Gang.

Komischerweise, so die Twittergemeinde, sei dies überhaupt kein Thema gewesen als die Schweizer Nati noch auf der Erfolgswelle ritt.

Sehr wenige unterstützen auf den sozialen Medien Miescher. Die meisten auf Twitter sind der Meinung, dass die Frage «Doppelbürger oder nicht?» gar nicht zur Diskussion stehen sollte.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

79 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ulrich Gurtner (Ueli Gurtner)
    So wie Frau Jacqueline Fehr vorschlaegt, sollten auch einmal die "reinrassigen" Parlamentarier in den Streik treten und sich fuer mehr Doppelbuerger und "Adlers" im Parlament stark machen! Es ist wahrscheinlich noch einer der letzten Orte, wo sich die "Schweizer" nicht dem internationalen Konkurrenzkampf stellen muessen! Die Parlamentarier sollten gleich selbst die Nationalmannschaft aufstellen! Wir predigen Golobalisierung und beim Fussball verfallen wir wieder in den Nationalstolz.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Es geht überhaupt nicht um Doppelbürgerschaft sondern darum, dass kein Sportler, ob Doppelbürger oder nicht, offizielle Anlässe für politische Botschaften missbrauchen darf. Keine Doppeladler, keine Friedensfahnen, etc.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Viele der jungen Leute kommen aus armen Ländern und wollen nur eines schnell reich werden. Also bietet ihnen die Schweiz eine gute Ausbildung im Fussballsport an. Ich glaube ein volles Herz für die Schweiz haben sie nicht, Geld ist wichtiger. Ich kann Herr Miescher verstehen. Solchen Fanatismus wie an dieser WM habe ich noch selten gesehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen