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Panorama Ein Da Vinci in Schweizer Tresor

In einem Schweizer Banktresor soll ein Gemälde von Leonardo da Vinci entdeckt worden sein. Falls das so ist, wäre es eine Rarität.

Tresorfächer im Untergeschoss einer Bank
Legende: In einem Schweizer Banktresor könnte eine kunsthistorische Sensation verborgen sein. Keystone

61 mal 46,5 Zentimeter gross sei das Ölgemälde aus dem Schweizer Tresor, berichtet die italienische Tageszeitung «Corriere della Sera» in ihrer Freitagsbeilage. Das Bild zeige die berühmte Renaissance-Mäzenin Isabella d'Este. Es soll von da Vinci stammen. Eine offizielle Bestätigung dafür fehle allerdings noch.

Offiziell sind nur rund 15 Werke eindeutig Leonardo da Vinci zugeordnet, darunter die berühmte Mona Lisa im Louvre in Paris. Deshalb spricht die Zeitung von einer «sensationellen Entdeckung».

Experte ist sich sicher

Das Alter des Gemäldes sei mit Hilfe der Radiokarbonmethode auf die Renaissance datiert worden, schreibt die Zeitung. Das Bild stelle eine «getreue Umsetzung» von Da Vincis berühmter Profilzeichnung der Herzogin von Mantua aus dem Louvre dar. Der Da-Vinci-Experte Carlo Pedretti sagte, er erkenne sofort «die Hand» des toskanischen Universalgenies.

Das Ölgemälde gehört laut dem Zeitungsbericht einer italienischen Familie, deren Vorfahren eine Sammlung von rund 400 Gemälden zusammengetragen hätten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Zusammengestohlen wäre wahrscheinlich der passendere Ausdruck, und dass ein Bild von da Vinci logischerweise eine Rarität ist, müsste nicht noch extra betont werden, jedes Bild ist doch ein Einzelstück, und daher automatisch eine Rarität. Uebrigens, in Schweizer Tresoren befinden sich mit Sicherheit noch viele Exklusivitäten, wenn ich nur daran denke, was nach dem letzten Krieg so alles 'verschwunden wurde', nicht nur Juden-Vermögen, ganze Ländereien wurden geplündert, irgendwo ist all das Zeug.
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