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Ausfall bei «10vor10» «Ein Riesenfrust für alle»

Das Nachrichtenmagazin wurde am Donnerstagabend nicht ausgestrahlt. Chefredaktor Tristan Brenn erklärt das Problem.

Legende: Video «10vor10» fällt wegen technischer Probleme aus abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus News-Clip vom 11.08.2017.

Die Technik kann einem manchmal fiese Streiche spielen. So auch der SRF-Nachrichtensendung «10vor10» am Donnerstagabend. Aufgrund einer Störung am Videoschnittsystem konnte das Nachrichtenmagazin nicht gesendet werden.

Chefredaktor Tristan Brenn erklärt das Problem: «Auf dem System werden unsere News-Beiträge nicht nur geschnitten, sondern auch direkt in die Sendung eingespielt.» Das Problem sei also nicht das Studio gewesen, wie in den sozialen Netzwerken angefragt wurde. Die Sache sei aber ein Riesenfrust für alle gewesen.

Wie bei solchen Pannen üblich reagierte die Twitter-Gemeinde umgehend. Die Frage, weshalb man die Sendung denn nicht auf «11vor11» verschoben habe, nimmt Brenn mit Humor: «Unsere Technik war immer noch dran, das Problem in den Griff zu bekommen. Bis dann hätten wir es noch nicht gelöst gehabt.» Zum Glück habe man das Problem später gelöst und die Spätausgabe der «Tagesschau» live produzieren können.

Brenn ist davon überzeugt, dass «10vor10» heute Abend wieder normal über den Sender gehen kann: «Aber es ist jetzt natürlich ganz wichtig, dass wir herausfinden, was genau das Problem war.» Das sei entscheidend, um in Zukunft zu verhindern, dass so etwas wieder passiere.

Erster Ausfall

Die Sendung «10vor10» wird seit dem Jahr 1990 täglich von Montag bis Freitag ausgestrahlt. Gestern ist «10vor10» zum ersten Mal ausgefallen.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Schläppi (Tinel)
    Jetzt bitte löschen, es gibt ja wohl Wichtigeres, nachdem diese Nachrichten an anderer Stelle x-fach gesehen werden können. Eine Panne kann doch passieren!
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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Wer als SRF-Konsument in der Drittwelt lebt, kann ob einer solchen Lappalie nur den Kopf schütteln. Die High-Tech Gläubigkeit und Abhängigkeit in Industrienationen hat wirklich ein tragisch-komisches Ausmass erreicht. Bei uns steht Technologie, aber auch andere Dienstleistungen tendenziell meist näher am Kollaps als am Funktionieren. Erst Recht, in dringenden und echten Notfällen. Aber selbst hier erkennen viele nicht mehr, wie störanfällig und verletzlich unser modernes Leben geworden ist.
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  • Kommentar von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
    Dass man nicht aus dem Stehgreif improvisieren konnte, kann man bemängeln, aber dass das SRF nichtmal in der Lage ist, Bild und Ton richtig zu synchronisieren, ist ein NO-Go! Bei der sprechenden Moderatorin denkst'e, die spricht im Original eine andere Sprache. Bild und Ton stimmen nicht überein.
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