Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama Erster Erfolg bei Grossfahndung nach dem Blut des Papstes

Aufregung um die Blutreliquie von Papst Johannes Paul II: Ein Teil davon ist wieder aufgetaucht.

Statue von Papst Johannes Paul II.
Legende: Papst Johannes Paul II genoss schon zu Lebzeiten einen legendenhaften Ruf. Keystone

Das einsame Dorf in den Abruzzen hat es in den Augen von Kirchenpilgern weit gebracht. In der Kirche von San Pietro della Ienca lag bis vor wenigen Tagen ein kleines rundes Gefäss mit der Aufschrift «Ex Sanguine Beati Joannis Pauli II. Papae», kurz übersetzt: Blut von Johannes Paul II. Der frühere Sekretär des inzwischen heiliggesprochenen Papstes hatte das Gefäss mit dem blutgetränkten Stoff persönlich in die Kirche gebracht, weil Karol Wojtyla die Kirche so gerne mochte.

Am Samstag war die kostbare Reliquie mitsamt einem Kreuz weg, gestohlen. 50 Polizisten suchten die Gegend ab, aber vergeblich. Doch nun ein erster Erfolg: Die Polizei hat Teile der Blutreliquie wieder gefunden, ein Eisenstück und das gestohlenes Kreuz, in der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila in einem ehemaligen psychiatrischen Krankenhaus.

Auch Festnahmen gab es, aber nicht Satanisten oder Profi-Gangster, wie von einigen Medien vermutet wurde. Es waren zwei Drogenabhängige im Alter von 23 und 24 Jahren. Ein dritter Verdächtiger wird noch gesucht.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.