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So jubelt ESC-Gewinner Duncan Laurence
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 19.05.2019.
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Eurovision Song Contest 2019 Die Niederlande gewinnen den ESC

Duncan Laurence heisst der Sieger des diesjährigen Eurovision Song Contests.

  • Der ESC-Sieger 2019 ist Duncan Laurence aus den Niederlanden.
  • Er wird seiner Favoriten-Rolle gerecht.
  • Luca Hänni belegt Platz vier.

Der 25-jährige Duncan Laurence traf mit «Arcade» den Geschmack des Publikums und der Jury. Der Niederländer sang am Piano sitzend eine berührende Ballade über die schmerzhaften Seiten der Liebe. Auf Rang zwei schaffte es Italien. Russland landete auf dem dritten Platz.

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ESC-Gewinner Duncan Laurence mit «Arcade»
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 18.05.2019.
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Die Buchmacher handelten seit Wochen den niederländischen Beitrag als Favoriten im Finale – und er wurde seiner Rolle gerecht.

Luca Hänni unter den Top vier

Die Schweiz landete auf dem sehr guten vierten Platz. Luca Hänni holte mit «She Got Me» 360 Punkte. «Was für eine unglaubliche Platzierung. In den Top Ten von 41 Ländern zu sein, ist doch etwas wie den ESC gewinnen! Wir haben so irrsinnig viel erreicht und ich hoffe, die Schweiz ist stolz auf mich! Ich freue mich unendlich und sage einfach Danke!», meinte der 24-Jährige kurz danach zu SRF.

In den Top Ten von 41 Ländern zu sein, ist doch etwas wie den ESC gewinnen!
Autor: Luca HänniSchweizer ESC-Kandidat

Das war das beste Resultat seit 1993. Damals schaffte es Annie Cotton auf den dritten Rang.

Luca Hänni sorgte international auf den sozialen Medien für Aufruhr. Die meisten Twitter-User waren sich einig: Seine Darbietung war «hot».

Und auch bei den Buchmachern wurde er hoch gehandelt. Der 24-Jährige stand seit seinem Einzug ins ESC-Finale am Donnerstag auf Platz drei bei den Wettanbietern.

Madonna gab sich die Ehre

Madonna sorgte mit ihrem Auftritt während der Abstimmungspause für Entzückung bei den Zuschauern. Die Pop-Ikone sang – etwas schief – ihren Hit «Like a Prayer» umgeben von Kutte tragenden Statisten. Danach präsentierte die Amerikanerin mit dem US-Rapper Quavo ihren neuen Song «Future».

Angeblich hätte der israelisch-kanadische Geschäftsmann Sylvan Adams die gesamten Kosten für Madonnas Auftritt getragen – schätzungsweise rund 1,3 Millionen Franken.

Insgesamt 41 Teilnehmer am ESC 2019

26 Lieder konkurrierten beim Finale. Zum fünften Mal war das ferne Australien als Ehrengast dabei, weil es dort viele Fans der Show gibt. Insgesamt nahmen am ESC in diesem Jahr 41 Länder teil. 15 Beiträge wurden in den beiden Semifinals aussortiert.

Der Eurovision Song Contest fand in Tel Aviv statt, weil die israelische Sängerin Netta Barzilai letztes Jahr mit ihrem Song «Toy» gesiegt hatte.

Rangliste ESC Finale vom 18. Mai 2019

PlatzLandInterpretTitelAnzahl Punkte
1
Niederlande
Duncan Laurence

Arcade

492
2
ItalienMahmoodSoldi465
3
Russland

Sergey Lazarev
Scream

369
4
Schweiz
Luca Hänni
She Got Me
360
5
Norwegen
KEiiNO

Spirit In The Sky

338
6
Schweden

John Lundvik

Too Late For Love

332
7
Aserbaidschan

Chingiz
Truth
297
8
Nordmazedonien
Tamara Todevska
Proud

295
9
Australien
Kate Miller-Heidke
Zero Gravity
285
10
Island
Hatari
Hatrið mun sigra234
11
Tschechische Republik
Lake Malawi
Friend Of A Friend
157
12
Dänemark
Leonora

Love Is Forever

120
13
Slowenien

Zala Kralj & Gašper Šantl
Sebi

105
14
FrankreichBilal HassaniRoi
105
15
Zypern
Tamta
Replay
101
16
Malta
Michela
Chameleon

95
17
Serbien
Nevena Božović
Kruna
92
18
Albanien

Jonida Maliqi

Ktheju tokës

90
19Estland
Victor Crone
Storm
86
20
San Marino
Serhat

Say Na Na Na
81
21
Griechenland
Katerine Duska
Better Love
71
22
SpanienMiki
La Venda
60
23
IsraelKobi MarimiHome47
24
DeutschlandS!stersSister32
25
Weissrussland
ZENA
Like It
31
26
Grossbritannien (UK)
Michael Rice
Bigger Than Us
16
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35 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Der ESC müsste längst umbenannt werden. Wurden damals noch Wert auf gute, melodiöse Lieder und schöne Stimmen bewertet, zählt heute nur noch die Performance, sprich das "Umähopsä" , die "Aalegi" und die Lichtorgien. Die Stimme ist Beilage. Schade um diesen Wertezerfall. Dazu sind unsere Zwangsgebühren wirklich hinausgeworfenes Geld.
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Die Schweiz landete auf ihrem Stammplatz 4. Die Sportevents lassen grüssen. Also der Holländer hat mich nicht besonders berührt. Vielmehr hätte ich Armenien oder Australien auf dem Siegerpodest gesehen. Die Vertreterinnen dieser Länder hatten eine schöne Stimme, die Australierin sogar eine ausgebildete Opernstimme.
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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Niederlande haben gewonnen und die Schweiz ist auf dem vierten Platz. Nein und nochmals Nein! Ein Holländer hat gewonnen und ein Schweizer ist auf dem vierten Platz gelandet. Nebenbei bemerkt, Singen ist bei diesen Herumhüpfern ist eine Nebensache.
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