Für stolze Summe versteigert: Napoleons Heiratsurkunde

In Frankreich ist eine Sammlung von Dokumenten des französischen Kaisers unter den Hammer gekommen. Allein die Bescheinigung von dessen kirchlicher Trauung mit Joséphine wechselte für 32'000 Euro den Besitzer.

Die Heiratsurkunde, vom späteren Kaiser signiert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Heiratsurkunde, vom späteren Kaiser Napoleon I. signiert. Keystone

Eine einzigartige Napoleon-Sammlung ist in Frankreich unter den Hammer gekommen. Darunter die Urkunde, welche die heimliche Trauung des späteren Kaisers Napoleon I. mit Joséphine bescheinigt.

Laut dem Auktionshaus Osenat sind bei der zweitätigen Versteigerung 99 Prozent des Sortiments von Christopher Forbes verkauft worden. Die Sammlung des US-Milliardärs umfasste rund 1300 Briefe und Manuskripte und über 500 Gemälde.

40 Stücke seien von Museen gekauft worden. Der französische Staat habe bei der Auktion ein Vorkaufsrecht gehabt.

Glanzstück der Auktion war die Urkunde der heimlichen kirchlichen Hochzeit von Napoleon Bonaparte mit Joséphine 1804. Papst Pius VII. hatte die religiöse Trauung damals zur Voraussetzung für seine Teilnahme an der Krönung Napoleons zum französischen Kaiser gemacht.

Allein die Heiratsurkunde wurde für 32'500 Euro verkauft. Zwei Porträts von Napoleon III. und Kaiserin Eugénie wurden für 96'205 Euro versteigert.