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Panorama Gurlitt-Erbe stürzt Kunstmuseum Bern in die roten Zahlen

Das Kunstmuseum Bern hat letztes Jahr rote Zahlen geschrieben. Grund dafür ist die Annahme des Erbes des verstorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt.

Die Annahme des Gurlitt-Erbes hat dem Kunstmuseum Bern rote Zahlen beschert. Statt eines Gewinns aus dem ordentlichen Betrieb von rund 300'000 Franken weist das Museum in der Rechnung 2014 ein Defizit von rund 530'000 Franken aus.

Für juristische und kunsthistorische Abklärungen rund ums Gurlitt-Erbe hat das Museum im vergangenen Jahr rund 830'000 Franken ausgegeben. Dies geht aus dem neu veröffentlichten Jahresbericht hervor. Das Defizit kann das Berner Museum aus den Reserven decken.

Legende: Video Gurlitt-Erbe – die Last eines grossen Geschenks abspielen. Laufzeit 05:47 Minuten.
Aus Kulturplatz vom 26.11.2014.

Werke können noch nicht ausgestellt werden

Im Jahresbericht heisst es auch, positive finanzielle Auswirkungen des Erbantrittes würden in den Rechnungen der kommenden Jahre ihren Niederschlag finden. Die Kosten für den Aufwand rund ums Gurlitt-Erbe weist das Museum «im Interesse der Transparenz» aus.

Das Kunstmuseum Bern erklärte im vergangenen November Annahme des Erbes von Kunstsammler Cornelius Gurlitt. Derzeit kann das Museum über das Erbe noch nicht verfügen, weil eine Cousine Gurlitts dessen Testament anficht.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von michael deforné, fribourg
    Was für ein herrlich vergiftetes Geschenk, an dem sich Historiker und Anwälte eine goldenen Nase verdienen, während sich die entfernte und Verwandtschaft ) und Nachfahren vielleicht ehemaliger Vorbesitzer drum streiten. Ich stelle mir ernsthaft Fragen um die geistige Gesundheit der Menschheit. Anstatt die Bilder einfach aufzuhängen und gegen einen bescheidenen Eintritt zu zeigen. (und 830000 CHF z.B. in den Nepal zu spenden), muss am Ende ein Museum staatlich gerettet werden.
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