Flieger wird ausgemustert Letzter Jumbolino-Flug der Swiss

Eine Maschine hat am Abend den letzten Flug mit zahlenden Passagieren von London nach Zürich absolviert.

Jumbolino in der Luft Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Swiss hatte 2002 von der Crossair 21 Flugzeuge des Typs Avro übernommen. Keystone/Archiv

  • Eine Jumbolino-Maschine ist am Abend zum letzten Flug mit zahlenden Passagieren von London nach Zürich aufgebrochen.
  • Der Flug war mit 81 Passagieren ausgebucht, so eine Swiss-Sprecherin. Er traf mit rund 30-minütiger Verspätung um 20.22 Uhr in Zürich-Kloten ein.
  • Damit hat das letzte Exemplar des Avro RJ, den viele Piloten, Flugbegleiter und Passagiere Jumbolino nennen, seinen letzten kommerziellen Dienst für die Schweizer Airline getan.

Die Maschine darf am Dienstag noch einen allerletzten Ehrenflug von Genf nach Zürich antreten, wo sie mit einer Zeremonie offiziell aus dem Flugbetrieb der Swiss verabschiedet wird.

Insgesamt hatte die Swiss 21 Avro-Maschinen von der einstigen Swissair-Tochter Crossair übernommen. Sie bildeten das Rückgrat der Europaflotte. Im Zuge der jüngsten Flottenerneuerung wurden sie ab 2016 fortlaufend durch die neuen Mittelstreckenjets C-Series des kanadischen Herstellers Bombardier ersetzt.

Letzte Maschine wird verkauft

Einige Jumbolinos der Swiss wurden an eine Wartungsfirma verkauft, die diese als Ersatzteillager verwendet. Andere gingen zurück an eine Leasinggesellschaft oder wurden sonst weiterverkauft.

Die letzte Swiss-Avro mit der Immatrikulation HB-IYZ wird an die kanadische Firma Tronos Aviation veräussert. Diese hat bereits eine ganze Jumbolino-Flotte für andere Fluggesellschaften im Einsatz.