Zum Inhalt springen

Panorama Mit Kopftuch im «Playboy»

Es ist das erste Mal, dass die US-Ausgabe des «Playboy» eine Muslima mit Kopftuch abbildet. Die Journalistin, welche das Foto von der 22-Jährigen gemacht hat, will damit gegen die Stigmatisierung verschleierter Frauen in der Gesellschaft kämpfen.

«Ich versuche so gut es geht, mich nicht um Leute zu kümmern, die sich darüber aufregen, was ich trage.» Das sagt eine 22-jährige Frau, welche in der aktuellen US-Ausgabe des «Playboy» abgebildet ist.

Das spezielle daran: Sie ist Muslima und trägt ihren Hidschab. Eine Premiere im Magazin, das für (Frauen)-Fotos mit wenig Bekleidung bekannt ist.

Der Artikel ist Teil einer Serie über Menschen, die neue Wege gehen und mit ihrem Verhalten als Vorbilder dienen sollen. Die junge Frau will mit ihrem Bild gegen die Stigmatisierung verschleierter Muslima in der Gesellschaft kämpfen.

«Eine Hidschab tragende Muslima zu sein, half mir, Vertrauen zu gewinnen», sagte Noor Tagouri. «Ich weiss, wie es ist, in den Medien falsch dargestellt zu werden.»

Tagouri will dereinst die erste US-Moderatorin sein, welche mit Hidschab auftritt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    Gegend die Stigmatisierung verschleierter Frauen kämpft sie also. Und verzieht in einem Hinterhofambiente mit zerschossener US-Flagge ihre tiefroten Gloss schimmernden Lippen. Gute PR. Für den serbelnden Playboy. Schlechte PR für Frauen. Denn deren Rechte werden hier gleich doppelt pervertiert. DIE Plattform, in der sich Frauen, für's männl. sabbernde Publikum zwar, aber eben doch ausziehen konnten, ohne gesteinigt zu werden, bereitet DEM archaischen Unterdrückungssymbol schlechthin den Weg.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Ein Kopftuch ist ja keine Verschleierung. Das trugen auch unsere Urgrossmütter hierzulande. Wieso will man partout die Begrifflichkeiten vermischen? Das ist übelste Manipulation.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von W. Ineichen (win)
      Unsere Grossmütter trugen ein "Kopftuch", um ihre Haare bei der Arbeit vor Staub zu schützen. Es war eher ein H a a r t u c h. Das ganze Gesicht inkl. Hals und Ohren blieben sichtbar. Es versinnbildlichte keine Religion und war auch kein Zeichen der Unterdrückung durch unsere Grossväter.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Reine PR und reine Hetzpropaganda und eigentlich lächerlich primitiv.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen