Notstand wegen Flut in Colorado

Nach den flutartigen Überschwemmungen im US-Bundesstaat Colorado sind zwei weitere Todesopfer geborgen worden. Präsident Barack Obama hat den Notstand ausgerufen.

Ein Mann mit Regenschirm watet durch Wasser Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die schlimmsten Regenfälle seit 1919 haben weitere Todesopfer gefordert. Dutzende Menschen werden vermisst. Reuters

Helfer entdeckten im Bezirk Boulder im Nordosten des Staates die Leiche einer Frau, die von den Wassermassen beim Verlassen ihres Autos fortgespült worden sei, berichtete der TV-Sender CNN. Ihr Begleiter war zuvor ebenfalls tot gefunden worden.

Dutzende Menschen vermisst

Rund 80 Menschen wurden demnach in der Gegend als vermisst gemeldet. US-Präsident Barack Obama hat für die Region den Notstand ausgerufen, nachdem dort an einem Tag mehr Regen gefallen war als sonst in einem ganzen Jahr.

Bergung in letzter Minute

0:53 min, vom 13.9.2013

Strassen verwandelten sich in reissende Flüsse, Autos und auch Häuser wurden von den Wassermassen mitgerissen. Tausende Menschen sind vor den Fluten auf der Flucht.

Mehrere Dämme wurden überflutet, Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Gemäss dem Wetterdienst «Weather.com» waren die mindestens 15 Stunden anhaltenden Regenfälle in der Stadt Boulder die schwersten seit dem Jahr 1919.