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Panorama Passagier-Flugzeug schrammt haarscharf an Katastrophe vorbei

Fast 250 Passagiere eines Flugzeuges der Turkish Airlines sind in Nepal nur knapp einem Unglück entgangen: Als der Airbus bei seiner holprigen Landung aufsetzte, platze ein Reifen – die Nase des Fliegers touchierte den Boden. Vier Personen wurden verletzt.

Einer der Reifen habe neben der Fahrbahn aufgesetzt und sei geplatzt, sagte der Chef der zivilen Luftfahrtsbehörde gegenüber lokalen Medien. Der Airbus stoppte schliesslich im Gras – die Nase auf dem Boden, die Notrutschen aufgeblasen. Vier Menschen wurden beim Unglück am Mittwoch leicht verletzt.

Die Maschine der Turkish Airlines war auf dem Weg von Istanbul nach Kathmandu. «Der erste Landeversuch schlug wegen schlechter Sicht fehl. Der zweite Versuch konnte erst nach einer einstündigen Pause begonnen werden», sagte der Manager des Flughafens. Diese Landung sei dann sehr holprig gewesen.

Auf dem Flughafen von Kathmandu, dem einzigen internationalen Airport Nepals, kommt es oft zu Zwischenfällen. Erst im vergangenen Jahr fing eine Maschine einer indischen Airline kurz nach der Landung Feuer. Zuvor hatte Nepal ein Verbot für schwere Flugzeuge verhängt, weil die Landebahn durch den Monsunregen rissig war.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Einmal mehr, Glück im Unglück. Vielmehr frage ich mich, wie bekommt man Shareholder dazu, Menschenleben über Dividenden zu stellen? Dabei sitzen manchmal ihre eigenen Kinder oder Enkel in den Unglücksmaschinen. Ich denke denen liegt ihr Portemonnaie näher am „Fortpflanzungsorgan“, als der eigene Nachwuchs. Trotz immer ausgeklügelter Technologie, stehen die Piloten unter dem Druck, Wirtschaftlichkeit geht vor Leben. Sind ja leichte (menschliche Versager) Bauernopfer im globalen Monopoly®.
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