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Panorama Rekord-Preis für raren Diamanten

Im Auktionshaus Sotheby's in Hong Kong ist ein blauer Edelstein zum Preis von über 30 Millionen Franken verkauft worden. Er verfügt über eine äusserst seltene Blautönung und hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Nahaufnahme des Diamanten
Legende: Ein ähnlicher Diamant wurde 2015 in Genf für noch mehr versteigert. Damals zahlte der Käufer fast 49 Millionen Franken. Keystone

Der 10,10 Karat schwere «De Beers Millennium Jewel 4» ist laut dem Auktionshaus Sotheby's der grösste je versteigerte ovale Diamant des Prädikats «Fancy Vivid Blue». Er erzielte einen Preis von umgerechnet 30,6 Millionen Franken.
Dabei handelt es sich um die seltenste und gefragteste Farbausprägung bei blauen Diamanten. Der Kaufpreis war der höchste, der bisher bei einer Versteigerung in Asien für einen Edelstein bezahlt wurde. Nach Medienberichten gab der anonyme Käufer sein Gebot per Telefon ab.

Diamant wäre beinahe geraubt worden

Der «Millennium Jewel» gehörte zu den Zielen eines spektakulären Raubversuchs in London im Jahr 2000. Verbrecher hatten sich mit einem Schaufellader Zugang zum Millennium Dome verschafft, einer gigantischen zeltförmigen Ausstellungshalle. Die Polizei bekam einen Tipp aus der Unterwelt und vereitelte nach eigenen Angaben den «grössten Raub der Welt».

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5 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Ich hätte glaub ich noch ein paar Franken irgendwo im Kässeli. ich überlege mir, dieses Schmuckstück zu kaufen, nur schon der blauen Farbe wegen.
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  • Kommentar von m. fischbacher (mifi)
    30 Millionen Franken in die Waschmaschine von Sotheby's und heraus kommt ein auf 10,10 Karat komprimiert schwere Klunker...;)
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  • Kommentar von c jaschko (let there be peace on earth)
    Wieso, gibt jemand 30 Mill aus für so etwas, ist doch nur ein Stein :-) Was kann dieser Stein bewirken bitte: Hungrige füttern, Kranke heilen , Energie liefern , den Acker bewirtschaften :-) Im Universum man meidet unseren Planeten und fliegt im weiten Bogen aussen herum da sie uns absolut nicht verstehen können :-) Für diese 30 Millionen hätte man wie viele Kinder im Afrika am leben erhalten können oder wie vielen Dörfern das Saubere Wasser anbieten :-) People, our Planet is upside down !!!
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    1. Antwort von M. Jaeger (jegerlein)
      Wenn die 30 Mio nach Afrika geschickt werden kommt gar nichts raus ausser dass korrupte Regierungen am Leben erhalten werden.... Die Afrikaner müssen sich selber organisieren und nicht die besten Leute zum Betteln nach Europa schicken. Um Acker zu bestellen braucht's kein Geld sondern Arbeitswille und Muskelkraft. Wo das nicht vorhanden ist geht nix
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