Ruhezeit stoppt Air-France-Maschine kurz vor Ziel

Statt in Paris endete der Flug AF007 von New York bereits in Manchester. Die Piloten hatten die höchst zulässige Arbeitszeit erreicht. Und die Maschine konnte wegen einer Panne nicht weiter fliegen.

A380 der Air France beim Start Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Airbus 380 der Air France, wie er zwischen Paris und New York verkehrt. Keystone

Nonstop von New York nach Paris – kein Problem für einen modernen Passagierjet. Das dachten sich auch die Passagiere von Flug AF007.

Doch ihr Airbus 380 konnte am Sonntag in New York wegen schlechter Wetterbedingungen erst mit sechs Stunden Verspätung starten, wie Air France bestätigte. Das bedeutete für die Piloten, dass die in Europa geltende maximale Arbeitszeit für eine Cockpit-Besatzung nicht mehr für die ganze Strecke nach Paris reichte. Die Crew habe dann in Manchester für einen Zwischenstopp landen müssen.

Nicht nur Piloten ausgewechselt

Hier sollte sie abgelöst werden. Doch mit den Piloten musste auch die Maschine ausgewechselt werden: Wegen Problemen mit dem Kabinendruck konnte der Riesenflieger A380 in Manchester nicht wieder starten.

Die Passagiere seien mit drei anderen Maschinen nach Paris gebracht worden, teilt Air France mit. Sie weist darauf hin, dass die Ruhezeitregelung der Sicherheit der Passagiere und nicht dem Komfort der Besatzung dient.