Schnee richtet im Süden der USA grosses Chaos an

Schneemassen, Eisregen, Blitzeis: Der Süden der USA erlebt einen der schlimmsten Wintereinbrüche der vergangenen Jahre. Auch der Osten ist betroffen. Es gibt mindestens 21 Tote, Hunderttausende Menschen müssen ohne Strom auskommen.

Zwei Menschen überqueren eine verschneite Strasse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Schnee hat vor allem die US-Bundesstaaten Georgia und South Carolina praktisch lahmgelegt. Keystone

Ein Sturm mit heftigen Schneefällen und Eisregen hat mehrere Bundesstaaten im Süden der USA ins Chaos gestürzt. Mindestens 21 Menschen kamen nach Medienberichten ums Leben. Von Texas bis an die Ostküste waren zudem mehr als 600‘000 Haushalte und Betriebe wegen beschädigter Leitungen ohne Strom.

Am schlimmsten traf das Unwetter Georgia und South Carolina. US-Präsident Barack Obama rief für mehr als 120 Bezirke in diesen beiden Bundesstaaten den Notstand aus. Tausende Flüge mussten gestrichen werden oder waren verspätet.

Die Nationale Katastrophenschutzbehörde Fema stand in den betroffenen Staaten mit Generatoren, Wasser, Essen, Decken und Pritschen bereit. Weniger geplagte Orte liehen zusätzliche Streufahrzeuge an ihre Nachbarn aus.

Erst vor zwei Wochen hatte eisiges Winterwetter im Süden der USA zu einem Verkehrschaos geführt. Autofahrer steckten teils 18 Stunden und länger mit ihren Wagen fest. Tausende Schüler mussten in Schulen übernachten.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Eis- und Schneesturm legt USA lahm

    Aus Tagesschau vom 13.2.2014

    In den USA fegt ein Eis- und Schneesturm über die Süd- und Ostküste. Mindestens elf Menschen kamen dabei ums Leben. US-Präsident Barack Obama hat für 126 Bezirke den Notstand ausgerufen. Viele Schulen sind seit gestern geschlossen und in den betroffenen Bundestaaten wurden über 7'000 Flüge gestrichen.