Neue Klage gegen Tennisidol Schweizer Unternehmer will 40 Millionen Franken von Becker

Boris Becker und Hans-Dieter Cleven bei einer Medienkonferenz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Boris Becker und Hans-Dieter Cleven stellten 2006 die Initiative «fit4future» der damaligen Cleven-Becker-Stiftung vor. Imago

  • Die neue Forderung von 40 Millionen Franken an Becker stammt vom ehemaligen Unternehmer Hans-Dieter Cleven in der Schweiz. Dessen Anwalt teilte in Zug mit, Cleven sehe sich gezwungen, seine Forderungen in einem Insolvenzverfahren geltend zu machen, weil «Rückzahlungsversprechen von schriftlich anerkannten Forderungen wiederholt nicht eingehalten» worden waren.
  • Es handle sich bei der Forderung um den Versuch, «über öffentlichen Druck eine nicht berechtigte Forderung» gegen Becker durchzusetzen, so hingegen der Anwalt des Ex-Tennisstars.
  • Cleven hatte mit Becker 2004 die Cleven-Becker-Stiftung gegründet. Cleven arbeitete 35 Jahre im deutschen Handelskonzern Metro und führte auch den Sportartikelverkäufer Völkl.
  • Vor knapp zwei Wochen hatten Anwälte von Becker Berichte dementiert, wonach er zahlungsunfähig sei. Ein Konkursgericht in London hatte Becker im Zusammenhang mit einer ausstehenden Einzelforderung für zahlungsunfähig erklärt. Becker erklärte damals der «Süddeutschen Zeitung»: «Ich bin weder zahlungsunfähig noch pleite.»