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Panorama Schwerer Unfall im Uetlibergtunnel

Sieben Verletzte, davon zwei Schwerverletzte, und die stundenlange Sperrung des Uetlibergtunnels: Das ist die Bilanz eines folgenschweren Unfalls auf der Autobahn bei Zürich. Autofahrer auf der Strecke mussten viel Geduld aufbringen.

Legende: Video Schwerer Unfall im Uetlibergtunnel abspielen. Laufzeit 0:43 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 10.05.2015.

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Uetlibergtunnel bei Zürich sind am Sonntagabend sieben Menschen verletzt worden. Zwei Personen mussten mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden, darunter ein fünfjähriges Kind, wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilte.

Überhöhte Geschwindigkeit

Fünf weitere Personen wurden bei dem Unfall mittelschwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen fuhr eine 44-jährige Lenkerin trotz erheblichem Verkehrsaufkommen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in den Tunnel Richtung Chur. Ungefähr in der Mitte des Tunnels verlor sie die Beherrschung über ihr Fahrzeug und touchierte einen Personenwagen.

In der Folge kollidierte sie nacheinander mit drei weiteren Fahrzeugen. Schliesslich überschlug sich ihr Auto und kam auf dem Dach zum Stillstand. Auch die Unfallverursacherin wurde mittelschwer verletzt. Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehr, mehrere Rettungsteams von Schutz & Rettung Zürich sowie Mitarbeiter des Tiefbauamtes Zürich im Einsatz.

Lange Sperrung des Tunnels

Wegen des Unfalls war der Uetlibergtunnel lange gesperrt. Danach wurde der Verkehr in beide Richtungen durch die Tunnelröhre in Richtung Basel geführt. Die Tunnelröhre Richtung Chur blieb während der Unfallaufnahme und den Reinigungsarbeiten gesperrt.

Viel Geduld beweisen mussten laut dem Verkehrsinformationsdienst viasuisse am Sonntagnachmittag auch Autofahrer in der Region Bern-Solothurn. Zwei Auffahrunfälle mit je vier involvierten Fahrzeugen führten zwischen Kriegstetten SO und Wangen an der Aare BE zu rund zehn Kilometern Stau. Der Zeitverlust betrug zeitweise bis zu 50 Minuten.

4 Kommentare

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  • Kommentar von S. Meier, Adliswil
    Wer auf CH Autobahnen korrekt fährt wird ständig bedrängt. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen werden sowie vorallem der Sicherheitsabstand werden kaum eingehalten.
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    1. Antwort von Charly Ball, Zürich
      Gegen korrektes fahren ist nichts einzuwenden - aber dann bitte auf der rechten Fahrspur :-))
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  • Kommentar von Christof Keller, Adliswil
    Der Uetlibergtunnel ist zu einem grossen Teil bolzengerade, dies ganz sicher im Mittelteil. Wenn man auf Autobahnen so sieht was am Steuer alles so gemacht wird, können einem die Nackenhaare schon zu berge stehen: Neben Handy telefonieren, Sandwich essen, ja sogar Zeitung lesen .... Da verwundern mich solche Unfälle gar nicht. Schlimm ist einfach, dass wegen einer einzigen mühsamen Person etliche Unschuldige heftig zu leiden haben
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  • Kommentar von Markus bach, Basel
    Unfallverursacher durch überhöhte Geschw. sollten nie wieder fahren dürfen oder dann nur mit Fahrzeugen bis max. 60PS. Meist sind es genau die, die mit ettlichen hundert PS durch die Gegen rasen und andere Leute töten, nur weil sie die Kraft der Pws untetschätzen. Alles über 300PS gehört aus die Rennpiste und nicht in den dichten CH Verkehr!
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