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Panorama Schweres Erdbeben trifft Guatemala

Trotz heftiger Erdstösse gab es bei dem Beben in Guatemala nur eine Tote. Auch die Schäden halten sich in Grenzen.

Ein schweres Erdbeben hat am Freitagabend die Grenzregion zwischen Guatemala und Mexiko erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,5 lag rund 20 Kilometer westlich der guatemaltekischen Stadt Coatepeque nahe der Pazifikküste.

In Coatepeque sei eine etwa 70-jährige Frau an einem Herzinfarkt gestorben, berichtete die Zeitung «Prensa Libre». Mindestens drei weitere Menschen seien durch herabfallende Gebäudeteile verletzt worden.

In der Ortschaft La Emboscada seien vier Häuser eingestürzt, hiess es in dem Bericht weiter. Auch aus anderen Gemeinden wurden demnach Schäden an Gebäuden gemeldet. In mehreren Ortschaften fiel der Strom aus.

Beben 2012 forderte mehrere Tote

Im benachbarten mexikanischen Bundesstaat Chiapas wurden hingegen zunächst keine Schäden gemeldet, wie die örtliche Zivilschutzbehörde bekanntgab.

Im November vergangenen Jahres waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,2 im Westen und Süden Guatemalas 44 Menschen ums Leben gekommen, 175 weitere wurden dmalas verletzt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von L. Duende, Mundo
    Es erstaunt mich, dass dieses Erdbeben hier erwähnt wird. Weder forderte es direkt Menschenleben, noch verursachte es grosse Schäden. Alarmierend ist jedoch, dass in Guatemala (13 Millionen Einwohner) im Durchschnitt täglich 17 Menschen umgebracht werden und nur rund 3% der Täter rechtskräftig verurteilt werden. Bei den Medien geht es um Einschaltquoten und Verkaufszahlen. Ein Erdbeben verkauft sich eben besser als ein fundierter Bericht über die traurigen Zustände in Guatemala (und Honduras).
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    1. Antwort von Alois Wutz, Gerlafingen
      Das ist eine dpa-Meldung, warum auch immer, es braucht nicht zwingend eine Hohe Opferzahl, um etwas zu melden. Oder ist es vielleicht eine "Insider"-Nachricht...?
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