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Feuerwerksverbote
Aus Tagesschau vom 30.12.2016.
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Drohende Waldbrandgefahr Silvester (fast) ohne Feuerwerkszauber

Gerade in Tourismusregionen müssen viele darauf verzichten, an Silvester Raketen steigen zu lassen.

Ob Raketen, Vulkane oder bengalische Zündhölzer: Wegen Trockenheit und Brandgefahr dürfen Feiernde in einigen südlichen Regionen der Schweiz an Silvester keine Feuerwerke zünden. Verschont bleibt das Mittelland – dank Nebel und fehlender Winde. , Link öffnet in einem neuen Fenster

Die Feuerwerksverbote in der Übersicht:

  • Ein absolutes Feuerwerksverbot gilt im Kanton Tessin und in den Bündner Südtälern.
  • Verboten sind Raketen und Vulkane auch in Bündner Tourismusorten wie St. Moritz, Scuol, Flims und Laax. Auch das traditionelle St. Moritzer Silvesterfeuerwerk auf dem St. Moritzersee ist davon betroffen: Es wurde abgesagt. Das Verbot gilt bis auf Weiteres und wird erst mit einsetzenden Niederschlägen aufgehoben.
  • Ebenfalls kein Lichtspektakel gibt es an Silvester in der Innerschweiz: In Andermatt und in Engelberg ist das Feuer machen verboten.
  • Gleiches gilt in Saas Fee im Wallis. Im restlichen Kanton darf Feuerwerk gezündet werden – aber nur an speziell dafür von den Gemeinden bestimmten Plätzen und mit genügend Abstand zum Wald.
  • Zudem ist hier sorgfältiger Umgang geboten: in beiden Basel (Abstand von 200 Metern), im Berner Oberland (sorgfältiger Umgang mit Feuer) und in St. Gallen (kein Feuerwerk am Waldrand).

Waldbrände unter Kontrolle

Die Waldbrände in den Bündner Südtälern Misox und Calanca sind unter Kontrolle und grösstenteils gelöscht. Mehrere Super-Puma-Helikopter der Armee sowie ein Flir-Helikopter mit Wärmebildkamera arbeiten unter Hochdruck daran, Glutnester am Boden vollständig zu löschen.

Eine Schweizer Karte mit Gemeinden, die Feuerwerksverbot haben
Legende: Besonders die Tourismusregionen müssen dieses Jahr auf Böller verzichten. SRF

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Da zeigt der Wettergott Einsicht - gegen den Lärm-Wahnsinn an Silvester!! Nichts gegen ein "schönes" Feuerwerk, aber bitte ohne die Menschen und Tiere massiv belastenden, ängstigenden "Heuler und Knaller"!! Das hat mit "Feuerwerk" nichts zu tun!!
  • Kommentar von Jürg Hälg  (Oldie66)
    Die Tausenden von Hunden,Katze,Kühe,Pferde,Rehe und andere wild lebenden Tiere bedanken sich bei Petrus, dass sie diesen Silvester von der Knallerei befreit sind. Leider nicht in der ganzen Schweiz
    1. Antwort von E. Waeden  (E. W.)
      Wo es nicht zum Verbot kommt, haben eben noch keine Wälder gebrannt! Mittlerweile alles der Wirtschaft untergordnet, muss immer zuerst etwas passieren, bevor gehandelt wird. Das ist eben die Rechtstaatlichkeit!
  • Kommentar von Werner Blatter  (blatti)
    Ist das nicht lustig, zuerst kein Schnee und nun die Ganzen Touristen aber kein Feuerwerk zu Silvester....Da wird dann wieder gejammert was das Zeug hält....
    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      ob da schadenfreude angebracht ist, nur weil lenggenwil offenbar keine tourismus-hochburg ist, wage ich zu bezweifeln... im endeffekt profitieren nicht nur diese regionen von den tourismus-millionen.