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Panorama Spanische Treppe in Rom wiedereröffnet

Nach monatelanger Restaurierung wurde die spanische Treppe in Anwesenheit der Bürgermeisterin feierlich wiedereröffnet. Die Behörden wollen das Wahrzeichen nach den Vandalenakten allerdings nur bedingt besser schützen.

Feierlichkeiten an der spanischen Treppe in Rom. 8reuters9
Legende: Die Treppe aus dem 18. Jahrhundert musste fast ein Jahr lang restauriert werden. Reuters

Die Spanische Treppe in Rom wird nach ihrer Restaurierung vor Vandalen geschützt. Eine bessere Überwachung soll verhindern, dass das Bauwerk wieder verschmutzt wird, sagte Bürgermeisterin Virginia Raggi bei der Wiedereröffnung der Treppe. Fast ein Jahr lang musste das historische Bauwerk restauriert werden. Raggi will die Treppe indes nachts nicht sperren lassen. Dies war von verschiedenen Seiten gefordert worden.

Legende: Video Spanische Treppe in Rom erstrahlt in neuem Glanz abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 23.09.2016.

Der Luxuskonzern Bulgari hatte 1,5 Millionen Euro für die Renovierung bezahlt und ins Gespräch gebracht, die «Scalinata di Trinità dei Monti» nachts zu sperren.

Von Hooligans beschädigt

Die Treppe des Architekten Francesco De Sanctis aus dem 18. Jahrhundert gehört zu den bekanntesten Bauwerken in Rom. Vor eineinhalb Jahren hatten niederländische Hooligans den Brunnen Fontana della Barcaccia von Pietro Bernini, der vor der Freitreppe steht, schwer beschädigt. Zudem beschweren sich viele Einwohner über den Touristennepp auf der Treppe und campierende Leute auf den Stufen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Lutz Bernhardt (lb)
    "Fuck the Netherland hooligans!" Mit Sicherheit sind sie bekannt! Aber beim derzeit desolaten Zustand der EU traut sich niemand, sie für die Kosten verantwortlich zu machen. Oder?
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    1. Antwort von Sebastian Demlgruber (SeDem)
      Hmm, ist das dann dann so wie bei den Reitschul-Krawallen im Mai in Bern - wird da keiner der Verantwortlichen (die "sicher bekannt sind") zur Kasse gebeten, weil der Zustand der CH "desolat" ist und "sich keiner traut"? Danke vorab für differenzierte, sachliche Erläuterungen.
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    2. Antwort von Lutz Bernhardt (lb)
      @SeDem: Sorry, dass ich erst heute antworte. Auch bei den Reitschul-Krawallen im Mai in Bern sind alle Täter bekannt. Aber Bern hat eine etwas merkwürdige (linkslastige?) Stadtverwaltung. Diese meint, Nichtstun und Aussitzen sei besser. Dies ist eine inner-berner Angelegenheit. Im obigen Fall geht es jedoch um Auswärtige, die in Rom Schaden anrichten.
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