Spritztour gefällig? Mit Schallgeschwindigkeit?

Wer in der Wüste Nevadas wandert, könnte sich bald die Augen reiben. Saust ein Untersatz mit 500 Sachen an ihm vorbei, ist das keine Fata Morgana – der Hyperloop ist auf Probefahrt. Dabei läuft der sich aber bestenfalls warm. Denn: Bald will der Transporter Menschen mit 1200 km/h befördern.

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Hyperloop: (noch) eine Kopfgeburt eines prominenten Unternehmers

0:26 min, vom 11.5.2016

Das von Elon Musk erdachte Transportsystem erinnert an eine überdimensionale Rohrpost: Es soll Menschen und Lasten ohne Luftwderstand in einer teil-luft-evakuierten Röhre befördern.

Und dies nicht gerade langsam, sondern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1200 Stundenkilometern.

Bereits 2020 soll das System ausgereift sein und wohl die US-Städte San Francisco und Los Angeles verbinden.

Dass der Hyperloop die aktuelle Testphase in der Wüste übersteht und alsbald durch die Vereinigten Staaten saust, liegt durchaus im Bereich der Möglichkeit.

Denn nicht nur hat der Erfinder und Unternehmer Elon Musk – mit Tesla – bereits die Automobilwelt revolutioniert. Auch die Investoren glauben an das Projekt.

So hat sich eine der beiden Firmen, die um die Realisierung des Hyperloops buhlt, heute 80 Millionen Dollar für die weitere Entwicklung gesichert.