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Panorama Super-Teleskop «Kepler»: 715 neue Planeten entdeckt

Historisches Ereignis bei der US-Raumfahrtbehörde Nasa: Das Weltraumteleskop «Kepler» hat mehr als 700 neue Planeten entdeckt. Es ist der Umfangreichste Planetenfund in der Geschichte.

700 neue Planeten im Weltraum entdeckt – das Teleskop «Kepler» macht es möglich. Damit ist die Zahl bekannter sogenannter Exoplaneten auf rund 1700 gestiegen.

Das Team um das Weltraumteleskop «Kepler» hat 715 bisher unbekannte Planeten bei 305 Sternen entdeckt.

Von den entdeckten Planeten sind demnach 94 Prozent kleiner als Neptun, vier Planeten umkreisen ihren Stern dabei in der sogenannten bewohnbaren Zone. Das bedeutet, dass auf den Planeten flüssiges Wasser existieren könnte. Anzeichen für Leben haben die Forscher keines gefunden.

Funde dank neuer Analysetechnik

Die Entdeckung der neuen Planeten ist einer neuen Analysetechnik zu verdanken. Mit dieser können potentielle Planeten schneller als solche bestätigt werden. Das Teleskop «Kepler» war im März 2009 zu seiner Jagd nach Planeten losgeschickt worden. In vier Jahren wurden so knapp 200'000 Sterne im Sternbild Schwan nach Planeten abgesucht.

Mitte 2013 versagte die Steuerung und Beobachtungsbetrieb wurde eingestellt. Die Daten von «Kepler» sind noch nicht vollständig ausgewertet.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Ceskutti, Kloten
    Die Distanzen im Universum sind so unvorstellbar gross dass alleine sie es verunmöglichen, jemals in den nächsten (+ -) 4 Milliarden Jahren auf eine intelligente ausserirdische Spezies zu treffen. Dann wird unsere Sonne als roter Riese die Erde verschlucken. Bevor wir also nach einem anderen "Klasse M" Planeten ausschau halten sollten wir unsern Tatendrang mehr darauf konzentrieren : WIE KOMMEN WIR DAHIN ?
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  • Kommentar von Thomas Ceskutti, Kloten
    Die Ausserirdischen haben uns schon längst entdeckt --- Sie sind aber weitergeflogen weil sie kein intelligentes Leben auf unserem Planeten entdeckt haben.
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  • Kommentar von M. Haener, Büsserach
    Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein
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