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Panorama Zahl der Elefanten in Tansania dramatisch geschrumpft

In den letzten sechs Jahren soll offiziellen Erhebungen zufolge der Elefantenbestand in Tansania um 60 Prozent gesunken sein. Laut der Tierschutzorganisation «Pro Wildlife» hält die tansanische Regierung entsprechende Daten zurück. Das Land erhält für den Schutz der Elefanten Hilfe in Millionenhöhe.

Zwei tansanische Elefanten interagieren miteinander.
Legende: Laut der Tierschutzorganisation «Pro Wildlife» stark bedroht: Elefanten im Tarangire-Nationalpark im Norden Tansanias. Keystone

Um 65'000 Tiere soll der Elefantenbestand im ostafrikanischen Safariparadies Tansania in den letzten sechs Jahren abgenommen haben. Den im Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» veröffentlichten Statistiken des «Tanzania Wildlife Research Institute» zufolge entspricht dies einem Rückgang von 60 Prozent.

Dramatisch sei die Lage im Ruaha-Rungwa-Gebiet im Zentrum Tansanias. Hier sei die Zahl der Tiere seit 2013 von 20'000 auf 8'500 Exemplare gesunken, so der «Spiegel».

Ursache: Wilderei

Die Tierschutzorganisation «Pro Wildlife» bestätigt den Rückgang. Vor allem ältere Tiere mit grossen Stosszähnen seien betroffen, so eine Sprecherin. Wilderei für den Elfenbeinhandel gilt als Hauptursache.

Laut «Pro Wildlife» hält die Regierung Tansanias die entsprechenden Daten zurück. Das Land erhalte für den Schutz der Elefanten Entwicklungshilfe in Millionenhöhe.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Michel, Claudia
    Ganz schrecklich! Nur leider werden denen, die, helfen wollen (obwohl unentgeltlich!), riesige Hürden in den Weg gelegt.
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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Die wirtschaftlich starken Länder Südostasiens haben eine lange Tradition mit alternativen Medizinpräparaten und Luxusgütern aus Tierteilen. Das war und ist ein zunehmendes Problem für viele, auch vom Aussterben bedrohte Tierarten. Aber auch der Westen mischt nachwievor kräftig mit im internationalen Tierhandel. Ist ein lukratives Geschäft. Europa sah die Jagd lange Zeit als ihr Privileg an. Viele Tiere zu Land und Wasser waren und sind dem Aussterben nahe Dank der Gier der Industrieländer.
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Suedafrika hat Stosszaehne eingelagert, die den Markt fuer 200 Jahre abdecken koennte.. aber da der Handel mit Stosszaehnen verboten ist und sich SA daran haelt, wird wohl weitergewildert..
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    und in SA muessen sie wegen Ueberpopulation abgetan werden.. das ist halt dder Unterschied, bei uns haben wir eine relativ gute Kontrolle der Elefanten.. in Tansania ist offensichtlich die Regierung an den S-Zaehnen mitverdienend .. bei uns sind nur die Nashoerner ein Problem, deren Ueberwachung ist nicht so leicht und die Grenze zu Mosambik nahe..
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