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Panorama Zürich in Ekstase

Dröhnende Bässe, bunt gekleidete Raver und rollende Lovemobiles: An der 23. Street Parade feiern Hunderttausende am Spektakel rund um das Zürcher Seebecken.

Legende: Video Hunderttausende an der Streetparade abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
Aus Tagesschau vom 02.08.2014.

Schätzungsweise 950'000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am Samstagnachmittg rund ums Zürcher Seebecken lautstark und fröhlich die Street Parade gefeiert.

Am Hauptbahnhof ist von der Technomusik noch nichts zu hören, aber die Bahnhofstrasse ist voller Menschen. Sie streben alle in Richtung See. Der Strassenrand ist schon Ende Nachmittag übersät von leeren Getränkedosen, Bierflaschen und zerknülltem Einwickelpapier.

Streetparade-Teilnehmer in Zürich
Legende: Streetparade-Teilnehmerinnen in Zürich freuen sich auf 200 DJs aus dem In- und Ausland. Reuters

Viel Betrieb am Seebecken

Ab Paradeplatz ist die Musik zu hören - und zu fühlen: Die wummernden Bässe lassen das Zwerchfell vibrieren. Auf der zwei Kilometer langen Strecke vom Seefeld bis zum Hafen Enge sorgen 30 Lovemobiles und sechs fest installierte Bühnen für den nötigen ohrenbetäubenden Sound.

Beim Bürkliplatz und auf der Quaibrücke zum Bellevue ist kaum ein Durchkommen. Die Stimmung ist fröhlich und locker. Hunderttausende Techno-Fans tanzen rund um das Seebecken. Spärlich bekleidete, bunt bemalte oder schrill kostümierte Raver sind zwar die beliebtesten Fotosujets. Die meisten allerdings geniessen die gigantische Party in ganz gewöhnlichen Freizeitkleidern.

Erstaunlich wenig Verletzte

Viel Betrieb herrscht in den insgesamt sieben Sanitätsposten entlang der Umzugsroute. Laufend werden «Alkohol-Leichen» abgeliefert, kleine Wunden verarztet und ernste Fälle für den Transport ins Spital bereit gemacht.

Angesichts der Hunderttausenden benötige nur ein verschwindend kleiner Teil Hilfe, sagt Tabea Rüdin, Sprecherin von Schutz&Rettung Zürich. Kurz vor 20 Uhr twittert Schutz&Rettung, bisher seien rund 270 Patienten versorgt worden.

Nach dem Umzug feierten die Unermüdlichen an zahlreichen Partys weiter bis in den Sonntagmorgen hinein. Für die An- und Abreise zur Street Parade setzten die SBB mehr als 100 Extra- und Nachtzüge ein. Auch in der Region Zürich fuhr der öffentliche Verkehr die ganze Nacht.

Ein paar Eindrücke aus dem Netz

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14 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Es ist ein einmaliges Geschehen , nahezu eine Million junge und ältere Gleichgesinnte, treffen sich zu einem fröhlichen beisammen sein und in absoluter friedlicher Absicht .Das ist die beste Werbung für die freie, unabhängige, friedliche Schweiz . Gratulation den Organisatoren für diese erstklassige Logistik .
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  • Kommentar von peter schlachter, allschwil
    Liebe Nörgeler Sie sind doch nur neidisch. Anstatt ausgelassen zu motzen sollten Sie wieder einmal ausgelassen Feiern und einfach Freude haben. Verlerntes lernt man schnell wieder. knapp 1mio Teilnehmer, keine Ausschreitungen und so friedlich, wo gibt es das noch. Ich war noch nie an der Streetparade (zu viele Menschen) aber ich finde diesen Anlass super.
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  • Kommentar von J.Sand, Zürich
    Die Sache ist schon bemoost, zeigt deutliche Abnutzungsspuren. Da aber "Tütschiauti", Zuckerwatte, Bier und Cervelat immer noch Massen zu mobilisieren vermögen, gebe ich dieser Sommerfasnacht ein langes Leben. "Schrill" wird sie aber erst wieder, wenn die ersten Rollatorformationen sich züngelnd und grimassieren der Kamera zeigen.
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