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Zwei Erdbeben am Wochenende Erneut bebt die Erde auf Lombok – mindestens zwei Tote

Legende: Video Auf Lombok stürzen Häuser ein (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 01:29 Minuten.
Aus News-Clip vom 19.08.2018.
  • Am späten Abend (Ortszeit) gab es laut US-Erdbebenwarte einen Erdstoss der Stärke 6,9.
  • Rund zwölf Stunden zuvor hatte es ein Beben der Stärke 6,3 gegeben. Beide Male lag das Epizentrum im Osten der Insel.
  • Mindestens zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Dies sagt ein Sprecher der Rettungsdienste am Montag.

Der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde schrieb auf Twitter, die abendlichen Beben hätten zu Stromausfällen in weiten Teilen der Insel geführt. «Es ist stockfinster», schrieb er. Es gebe immer wieder Nachbeben.

Ein Einwohner von Lombok sagte der Nachrichtenagentur AFP am späten Abend, er sei von dem Erdstoss geweckt worden. Er sei «unglaublich stark» gewesen, alles habe gewackelt. «Wir haben in einem Notfallzelt übernachtet. Ich war gerade erst eingeschlafen, als es plötzlich angefangen hat zu beben. Alle sind weinend und schreiend auf die Strasse gelaufen.» Durch das Beben sei die Stromversorgung unterbrochen worden.

Auch auf Bali war das Beben spürbar

Einwohnern zufolge waren die Erschütterungen des ersten Bebens auf der gesamten Insel sowie auf der benachbarten Ferieninsel Bali zu spüren. Laut dem Sprecher der Katastrophenschutzbehörde löste das Beben Panik aus.

Bewohner seien aus ihren Häusern geflohen, sagte der Einwohner dem Sender Metro TV. Mehrere Gebäude wurden nach Behördenangaben beschädigt oder zerstört. An dem Berg Rinjani ereigneten sich als Folge des ersten Bebens am Sonntag mehrere Erdrutsche. Das Gebiet ist seit einem Beben Ende Juni mit 16 Toten für Wanderer gesperrt. Dennoch werde die Gegend nach möglichen Opfern abgesucht, erklärte die Katastrophenschutzbehörde.

Tödliches Beben Anfang August

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Am 5. August waren auf Lombok bei einem Beben der Stärke 6,9 mehr als 480 Menschen getötet und Tausende weitere verletzt worden. Zehntausende Häuser, Moscheen und Geschäfte wurden beschädigt, mehr als 350'000 Menschen wurden obdachlos.

Der Schaden dieses Bebens übersteigt nach Schätzungen der Behörde voraussichtlich einen Betrag von 500 Millionen US-Dollar.

Das aus zahlreichen Inseln bestehende Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem tektonische Platten aufeinander stossen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind dort besonders häufig.

Legende: Die Insel Lombok wird seit mehreren Tagen von einer Erdbebenserie erschüttert. srf

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