Zum Inhalt springen
Inhalt

Aargau Solothurn 15 Millionen für neue Büros der Solothurner Kantonsverwaltung

Nachdem der Kanton vor ein paar Jahren das «Rosengarten»-Haus in Solothurn mitsamt Coop gekauft hat, baut er es nun um. Das Parlament hat 15 Millionen Franken bewilligt. Aus Schulzimmern werden Büros für das Bildungs-Departement. Dieses ist derzeit auf sechs Standorte verteilt.

Bürogebäude, im untersten Stockwert mit Leuchtschrift Coop
Legende: Hier wird künftig Bildungs-Politik gemacht. Der Kanton hat das Gebäude in der Solothurner Vorstadt 2012 gekauft. SRF

Der Kanton Solothurn besitzt nicht nur ein Hotel (Krone in Solothurn), sondern auch einen Coop-Laden. 2012 hat er das «Rosengarten»-Gebäude in der Solothurner Vorstadt gekauft. Nun baut er das Gebäude komplett um.

Der Coop-Laden bleibt. Umgebaut werden die oberen Stockwerke, wo bis vor Kurzem Berufsschüler unterrichtet wurden. Diese sind mittlerweile ein paar Meter weiter ins neue Berufsbildungszentrum umgezogen.

Statt den Schulzimmern entstehen Büroräume für das Departement Bildung und Kultur. Dieses ist derzeit auf sechs Standorte verteilt. Dank der Zentralisierung an einem Ort sollen die Verwaltungsangestellten künftig effizienter arbeiten können.

Günstiger als mieten

Mit dem Kauf und dem Umbau des Gebäudes kann der Kanton Solothurn langfristig Mietkosten sparen. Die Rede ist von jährlich 180'000 Franken, die eingespart werden können. Nach 40 Jahren wären das über 7 Millionen Franken.

Das Parlament war von der Wirtschaftlichkeit überzeugt. Einstimmig genehmigte es den Umbau-Kredit in der Höhe von 14,9 Millionen Franken.

Der Umbau des «Rosengarten» erfolgt gemäss dem kantonalen Energieleitbild. Das heisst: Das Haus wird künftig dem Minergie-Eco-Standard entsprechen, und auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen.

Es gibt keine Volksabstimmung

Markus Ammann (SP) warf die Frage auf, ob der Kredit nicht einer obligatorischen Volksabstimmung unterworfen werden müsste. Ziehe man noch die Kosten des Kaufs der Liegenschaft von 2012 dazu, überschreite der Kredit nämlich die Höhe von 20 Millionen Franken.

Beim Kauf der Liegenschaft sei man 2012 unter Zeitdruck gestanden, sagte Baudirektor Roland Fürst (CVP). Damals habe man keine Zeit gehabt, gleichzeitig auch noch ein Sanierungskonzept auszuarbeiten. Die Folgekosten seien aber damals klar ausgewiesen worden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.