18 Finalspiele für den FC Aarau

Die Ausgangslage zum Rückrunden-Start in der Super League fordert den FC Aarau. Am Tabellen-Ende sind die Mannschaften so nahe beieinander, dass Trainer Sven Christ von 18 Finalspielen spricht. Ein gutes Omen könnte der 4:1-Sieg gestern im Testspiel gegen den FC Baden sein.

Sven Lüscher im Zweikampf gegen einen Baden Verteidiger Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Aarauer Mittelfeldspieler Sven Lüscher behauptet den Ball. Am Ende gewinnt der FC Aarau gegen den FC Baden mit 4:1. SRF

Der FC Aarau löste die Pflichtaufgabe gestern im Testspiel gegen den FC Baden aus der 1. Liga Classic problemlos. Nach einem 1:1 zur Pause sorgten Treffer von Gygax und Jaggy für den 4:1 Schlussstand. Das gibt Aarau Hoffnung für die Rückrunde in der Super League.

Thun als erster Prüfstein

Momentan befindet sich der FC Aarau auf Platz 8 und hat nur gerade einen Punkt Abstand auf Verfolger Sion und deren 3 auf den Tabellenletzten, den FC Luzern.

Am kommenden Sonntag spielt der FC Aarau zum Auftakt der Rückrunde gegen Thun. Im letzten Spiel im vergangenen Herbst holten die Aarauer gegen den aktuell Fünftplatzierten mit einem 0:0 einen Punkt nach Hause.

Im Vorraus unterschreiben für das gleiche Resultat, würde FC Aarau Trainer Sven Christ nicht. «Man kann sich nichts wünschen. Wir müssen hart arbeiten, dass wir ein positives Resultat holen und wenn es ein Sieg werden sollte nehmen wir die Punkte gerne mit.»

Jede Partie ist für sich wichtig

Nach dem Spiel gegen Thun folgen dann die ersten Spiele gegen direkte Ligakonkurrenten. Zuerst trifft der FC Aarau zuhause auf den siebtplatzierten FC Vaduz, eine Woche später treten die Aargauer in Luzern gegen das Schlusslicht der Tabelle an. Gerade gegen die direkten Liga-Konkurrenten sollte Aarau Punkte holen.

Diesen Unterschied macht Sven Christ jedoch nicht, wie er im Gespräch mit dem Regionaljournal von Radio SRF betont. Es seien in der Rückrunde 18 Finalspiele, die seine Mannschaft zu bestreiten habe. «Wir müssen von Anfang an bereit sein und 18 Spiele alles geben und mehr investieren als der Gegner.»