Aargauer Bauern geht es leicht besser

Aargauer Landwirte verdienen 2013 gemäss einer Schätzung des Bundesamts für Statistik rund 635 Millionen Franken. Im Jahr zuvor waren es noch 627 Millionen gewesen. Man bleibe aber auf einem tiefen Niveau. Düsterer sind Prognosen für Solothurner Bauern.

Gesamtschweizerisch legte die tierische Produktion zu, insbesondere der Schweinemarkt und die Milchwirtschaft. Damit konnten die Ernteausfälle von Anfang Jahr kompensiert werden. Dies gelte auch für den Kanton Aargau, heisst es beim landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg.

«Man muss die Ergebnisse aber relativieren», meint Peter Weber, auf der Liebegg zuständig für Agrarwirtschaft. 2012 sei ein ausgesprochen schlechtes Jahr gewesen für die Landwirtschaft. Dementsprechend sei man auch mit der Steigerung noch auf einem tiefen Niveau.

Schlechteres Jahr für Solothurner Bauern

Schlechter geht es den Bauern im Kanton Solothurn. Hier ist die Gesamtproduktion im Vergleich zum letzten Jahr etwas gesunken und liegt jetzt bei 232 Millionen Franken. «Die Steigerung bei der tierischen Produktion konnten die Ausfälle bei den Ernten nicht kompensieren», sagt Peter Brügger, Sekretär des Solothurnischen Bauernverbandes.