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Aargau Solothurn Aargauer Internetfirma macht US-Onlineriese Konkurrenz

Die Green.ch-Gruppe mit Sitz in Brugg bietet ab Frühling 2014 eine neue Cloud-Dienstleistung an. Geschäftskunden können ihre IT-Infrastrukturen künftig im Internet sichern.

Serverzentrum von Green in Lupfig.
Legende: Kunden können ihre Daten künftig bei Green in Lupfig abspeichern. Keystone

Die Geschäftskunden bezahlen nur die effektiv genutzte Leistung, ähnlich wie beim Marktführer auf diesem Gebiet, dem US-amerikanischen Onlinehändler Amazon. Die Daten der Unternehmen werden ausschiesslich in den Schweizer Rechenzentren der Green.ch-Gruppe gespeichert.

Der Cloud-Service werde für KMUs und Grossunternehmen mit mehreren tausend Servern und höchsten Sicherheits-Anforderungen angeboten, teilt das Aargauer Unternehmen mit. CEO Franz Grüter sagt gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF, dass Green.ch mit dem Angebot grosse Ziele verfolge.

Er erwarte mehrere Millionen Franken Umsatzwachstum in den nächsten drei Jahren. Die Nachfrage sei gross, so Grüter. Immer mehr Firmen wollen keine eigenen Rechnerzentren mehr betreiben und setzten deshalb auf externe Dienstleistungen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Debrotti, Basel
    Schlussendlich muss der Tunnel, ueber welchen die Daten laufen, immer noch zum Green Housing. Würde dies über eine Point-2-Point Kupfer oder Fiber laufen (Keine Wolke) dann wäre es sicher. Nur will dies keiner bezahlen mit bis zu CHF 3000.- pro Monat (Grosse Distanz). Alles andere läuft dann via VPN über die Provider (Swisscom, Cablecomm, Sunrise, Stromer). Und ob diese dann die Pakete wieder nur fuer sich behalten ist fraglich? Richtig, nichts gelernt. NUR INHOUSE ist immer am sichersten!
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    1. Antwort von Franz Grüter, Brugg
      Sehr geehrter Herr Debrotti, Ihre Aussage ist natürlich korrekt. Jedoch gilt es hierbei zu beachten das die nationalen Datenschutzgesetze auch von Bedeutung sind. Und hier bietet die Schweiz zahlreiche Vorteile. Green hat übrigens nationale Peerings mit einem eigenen AS1836. Es gibt also auch hier Möglichkeiten Daten sicher zu transportieren.
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  • Kommentar von A. Huber, Basel
    Nichts gelernt! Dümmer geht' s nimmer! Unternehmungen lagern sensibelste Daten (bspw. Kunden-/Patientendaten, die UNS gehören), teilweise auch Kern-Applikationen aus! Natürlich kann auf diese Clouds von überall her zugegriffen werden. Mir graust' s davor, wenn ich mir vorstelle, dass mein Versicherungsagent von irgendwoher mit einem Mobile Gerät MEINE Policen bearbeitet! Das Internet ist öffentlich - das gilt global! Die Schweizer Firmen werben hier mit einem Standortvorteil, der gar keiner ist!
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    1. Antwort von Franz Grüter, Brugg
      Sehr geehrter Herr Huber, die Realität ist eben heute bereits so das ihre Daten heute, und dies nicht nur bei Versicherungen, fast ausschliesslich online bearbeitet werden. Deshalb ist es eben schon gut zu wissen wo die Daten am Ende des Tages physisch gelagert sind. Physische Sicherheit, Stabilität, Ausfallsicherheit, nationale Datenschutzgesetze spielen bei Unternehmen in der Wahl eines sicheren Standortes für ihre Daten deshalb sehr wohl ein wichtiges Kriterium.
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    2. Antwort von A. Huber, Basel
      @Franz Grüter, Brugg: Gigantische Rechenzentren sind beliebte Angriffspunkte für Spionage/Diebstahl/Manipulationen/Anschläge (Stichwort: SPoF, Single Point of Failure)! Selbst gespiegelte RZ's bieten keine flächendeckende Redundanz, dafür zusätzliche Schwachstellen! Die Technik ist viel zu komplex, zu anfällig für Sicherheitslücken. Die Sys-Admins dieser RZ's sind Menschen! Datenbearbeitung "fast ausschliesslich online"? Nein - aber Firmen schliessen eigene RZ's und IT-Abt. und sparen so Kosten!
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