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Aargauer Kunsthaus Heute ein Nobody, morgen ein Star?

Seit 10 Jahren bietet das Kunsthaus jungen, unbekannten Künstlern eine Chance. Vielleicht werden sie ja mal berühmt.

Legende: Video Blick in die Caravan-Ausstellung abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.05.2018.

Die Ausstellungsreihe «Caravan» im Aargauer Kunsthaus ermöglicht jungen, unbekannten Künstlern seit 2008, sich und ihre Werke erstmals in einem grossen, bedeutenden Museum zu präsentieren. «Wir sehen unsere Aufgabe auch darin, die Kunstschaffenden am Anfang ihrer Karriere zu fördern», begründet Direktorin Madeleine Schuppli.

Schuppli zieht nach zehn Jahren eine positive Bilanz. Zum Zeitpunkt ihrer Ausstellung in Aarau noch wenig bekannt, seien zahlreiche Künstler wie beispielsweise Augustin Rebetez oder Karin Lehmann heute national und international bekannt.

Bild aus Kunstvideo
Legende: Ausschnitt aus dem Video «The Next Round», das Quentin Lannes (Jahrgang 1989) in Aarau zeigt. zvg / Aargauer Kunsthaus

Zum Jubiläum «10 Jahre Caravan» gibt es nun eine Sonderausstellung. Bis zum 23. September präsentieren neun junge Kunstschaffende und ein Künstlerinnenkollektiv aus der ganzen Schweiz neue Werke.

Dabei wird die junge Kunst aber nicht in einem abgeschlossenen Projektraum ausgestellt, sondern ganz bewusst im ganzen Kunsthaus präsentiert, also mitten in den klassischen Ausstellungssälen, wo die Bilder berühmter Maler hängen.

So kann der Besucher in Aarau nicht nur jungen aufstrebenden Künstlern begegnen, sondern erhält gleichzeitig – dank der jungen Kunst – auch einen ganz neuen Blick auf alte und bekannte Werke.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von alfred maurer (zeitgeist)
    Junge KünstlerInnen berühmt machen? - Absolut ein falscher Ansatz! - In der Kunst geht es um die Kunst und nicht um die Künstler. Und schon gar nicht um jung oder alt. - Die Strategien der "shooting Stars" der Sternschnuppen sind transparent: Provokation, Skandale, Anlehnung an Bekanntes, Berühmtes…Viele wirkliche Talente bleiben dabei auf der Strecke…
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