Aargauer Matthias Kyburz kann WM-Titel nicht verteidigen

Enttäuschung für den Aargauer Orientierungsläufer Matthias Kyburz: Im Sprint kann der 23jährige Läufer aus Möhlin seinen WM-Titel vom letzten Jahr nicht verteidigen. Er muss sich mit dem 5. Platz begnügen.

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OL-WM: Sprint der Männer

2:07 min, aus sportaktuell vom 8.7.2013

Es hat nicht gereicht: Orientierungsläufer Matthias Kyburz aus Möhlin hat seinen Weltmeister-Titel im Sprint von 2012 nicht verteidigen können. Lange sah es noch gut aus für den 23Jährigen: Kyburz, der heuer sämtliche drei Weltcup-Rennen im Sprint für sich entschieden hatte, lag nach 16 von insgesamt 24 Posten mit einem Vorsprung von 7 Sekunden in Führung.

Kyburz strahlt über die Medaille, er hält sie mit einer Hand hoch. Sie hat ein rotes Band. Kyburz hat kurz geschnittene Haare und eine rote Trainingsjacke. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: An der letzten OL-WM in Lausanne gewann Matthias Kyburz noch die Goldmedaille im Sprint. Keystone

Dann verlor der Aargauer aber für kurze Zeit die Orientierung. «Ich bin auf eine Kreuzung rausgekommen und hatte keine Ahnung mehr, wo ich war», sagte Matthias Kyburz. «Ich weiss auch nicht, was passiert ist. Vielleicht war ich zu stark am Vorplanen.» Zwischenzeitlich fiel der Orientierungsläufer gar auf den siebten Zwischenrang zurück, am Ende wurde er Fünfter.

Einen Rang vor Kyburz klassierte sich Fabian Hertner. Der 28jährige Baselbieter verpasste das Podest um 3,5 Sekunden und wurde als Vierter bester Schweizer.