Aargauer scheitert bei Durchquerung des Ärmelkanals

Es sollte nicht sein: Der Extremschimmer Jürg Ammann von Erlinsbach musste die Durchquerung des Ärmelkanals abbrechen. Dabei fehlte nicht mehr viel.

Ein Mann schwimmt im Meer. Hinter ihm ein grosser Frachter. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Krämpfe und Seekrankheit machten Jürg Ammann zu Beginn zu schaffen. ZVG

Er hat die Meerenge von Gibraltar schon durchschwommen. 24 Stunden schwamm er auch schon im Hallwilersee. Doch der Ärmelkanal hat der Extremschwimmer Jürg Ammann nun nicht geschafft.

Am Schluss war er mit seinen Kräften schlicht und einfach am Ende. Kurz vor Mitternacht wurde Jürg Ammann schliesslich ins Boot geholt.

Eigentlich hätte es gereicht …

Dabei fehlte nur noch wenig: Der Schwimmer und seine Crew sahen bereits einen Leuchtturm in Frankreich. Frustrierend sei dies jedoch nicht gewesen, so Ammann gegenüber Radio SRF. Frustrierend wäre es eher gewesen, wenn ihn den Captain zum Aufgeben hätte zwingen müssen.

Ohne Strömung hätte Jürg Ammann übrigens die Durchquerung auch geschafft. Letztlich schwamm er 57 Kilometer in 15 Stunden. Die Distanz zwischen Grossbritannien und Frankreich beträgt an der schmalsten Stelle nur gut 30 Kilometer.