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Aargau Solothurn Aargauer Spitäler und Heime bilden mehr Pflegende aus

In der Schweiz wird in den nächsten Jahren sehr viel mehr Pflegepersonal benötigt als heute. Im Aargau sind deshalb Spitäler, Heime und Spitex-Organisationen seit einem Jahr verpflichtet, mehr Ausbildungsplätze anzubieten. Der Kanton zeigt sich zufrieden.

Wieviele neue Ausbildungsplätze für Pflegeberufe im Aargau 2013 geschaffen worden sind, kann das Departement für Gesundheit und Soziales noch nicht beziffern. In der Tendenz aber ist Urs Niffeler, Leiter Planung bei der Gesundheitsvorsorge, sehr zufrieden.

Wieviele neue Ausbildungsplätze für Pflegeberufe im Aargau 2013 geschaffen worden sind, kann das Departement für Gesundheit und Soziales noch nicht beziffern. In der Tendenz aber ist Urs Niffeler, Leiter Planung bei der Gesundheitsvorsorge, sehr zufrieden.   «Die Erkenntnis, dass sich die Branche selber den Nachwuchs erhalten und schaffen muss, ist querfeldein angekommen», sagt Niffeler dem Regionaljournal Aargau Solothurn und bestätigt einen Bericht der NZZ.   Insbesondere Spitex-Organisationen hatten Angst vor der Ausbildungsverpflichtung. Doch diese wissen sich jetzt offenbar zu helfen. Kleine Organisationen hätten sich zu Ausbildungsverbünden zusammengeschlossen, sagt Urs Niffeler: «Gerade Spitex-Organisationen haben sich miteinander vernetzt. Das finden wir sehr erfreulich».   Während insgesamt dreier Jahre sollen Schritt für Schritt neue Ausbildungsplätze für Pflegende geschaffen werden. Diese Übergangsphase dauert nun noch zwei Jahre.   Ab 2016 gilt dann sogar ein Bonus-Malus-System für die Aargauer Gesundheitsorganisationen: Wer mehr Ausbildungsplätze anbietet, als er müsste, wird belohnt. Wer weniger anbietet, wird bestraft.
Legende: Der Druck des Kantons wirkt: Im Aargau werden mehr Pflegefachkräfte ausgebildet. Keystone

«Die Erkenntnis, dass sich die Branche selber den Nachwuchs erhalten und schaffen muss, ist querfeldein angekommen», sagt Niffeler dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF und bestätigt damit einen Bericht der NZZ.

Insbesondere Spitex-Organisationen hatten Angst vor der Ausbildungsverpflichtung. Doch diese wissen sich jetzt offenbar zu helfen. Kleine Organisationen hätten sich zu Ausbildungsverbünden zusammengeschlossen, sagt Urs Niffeler: «Gerade Spitex-Organisationen haben sich miteinander vernetzt. Das finden wir sehr erfreulich».

Während insgesamt dreier Jahre sollen Schritt für Schritt neue Ausbildungsplätze für Pflegende geschaffen werden. Diese Übergangsphase dauert nun noch zwei Jahre.

Ab 2016 gilt dann sogar ein Bonus-Malus-System für die Aargauer Gesundheitsorganisationen: Wer mehr Ausbildungsplätze anbietet, als er müsste, wird belohnt. Wer weniger anbietet, wird bestraft.

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