Alstom soll Turbinen für Windpark Grenchen bauen

Die Städtischen Werke Grenchen, Bauherrin des geplanten Windparks in Grenchen, haben sich entschieden. Sie vergeben der Alstom Schweiz den Auftrag über 40 Millionen Franken für den Bau und den Unterhalt der sechs Wind-Turbinen auf dem Grenchenberg. Aber bis zur Baubewilligung dürfte es noch dauern.

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Bildlegende: Der geplante Windpark in Grenchen hat noch keine Baubewilligung. Die Turbinen soll Alstom Schweiz bauen. Keystone

Von drei Bewerbern hat die Alstom den Zuspruch für den Bau des Windparks Grenchen erhalten. Über 40 Millionen Franken kann sich Alstom die Anlage kosten lassen, schreibt das «Grenchner Tagblatt». 35 Millionen Franken soll der Bau kosten. Der Rest des Betrages ist dafür gedacht, um die Anlage 15 Jahre lang zu betreiben. Die Turbinen werden im Werk der Alstom Schweiz in Birr gebaut.

Baubewilligung für Windpark in weiter Ferne

Die Bauherrin des Windparks, die städtischen Werke Grenchen (SWG), hat den Auftrag vergeben, obschon der Energie-Versorger noch bis mindestens Mitte 2015 auf die Baubewilligung warten muss. Dies sei aber nicht ungewöhnlich, heisst es bei der SWG auf Anfrage von Radio SRF. «Es geht gar nicht anders. Um ein Baugesuch zu stellen, muss klar sein wie die Anlagen aussehen sollen», sagt Per Just, der Geschäftsleiter der SWG.

Bauherrin hofft auf Einigung

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Bildlegende: Windkraftwerke wie hier im Kanton Jura könnten auch auf dem Grenchenberg stehen. Alstom soll die Turbinen liefern. Keystone

Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, müssten Gegner auf Einsprachen verzichten. Dies ist eher unwahrscheindlich. Trotzdem hofft die SWG auf eine vorgängige Einigung mit den Kritikern. «Wir werden diskutieren und versuchen die Gegner von unser Idee zu überzeugen», sagt Per Just gegenüber Radio SRF. Als nächster Schritt wird das Projekt nun bei der Gmeinde zur Einsicht aufliegen. Terminiert ist diese öffentliche Auflage des Nutzungsplans im zweiten Quartal 2014.