«Arbeitslose» Radaranlage in Grenchen

In der Stadt Grenchen im Kanton Solothurn steht seit Jahren ein fixer Radar. Offenbar wissen die Autofahrer gut Bescheid. Nur gerade ein einziges Auto wurde in den letzten acht Monaten geblitzt. Die Kantonspolizei ist trotz mässiger Busseneinnahmen zufrieden.

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Bildlegende: Der Blitzkasten in Grenchen blitzt selten Temposünder. Trotzdem belässt ihn die Polizei. Die Kreuzung sei damit sicher. Keystone

In Grenchen im Kanton Solothurn gibt es wenige, die mit dem Auto zu schnell fahren. Dies zeigt die Radarstatistik der letzten acht Monate. Nur einmal hat ein Autofahrer die Kreuzung Solothurnerstrasse und Kappelerstrasse zu schnell überquert, zeigen die aktuellen Zahlen der Solothurner Kantonspolizei.

Polizei ist zufrieden – Kreuzung ist sicher

Dass die Autofahrer nicht zu schnell fahren, liegt daran, dass der Radarkasten schon mehrere Jahre dort steht. Viele Autofahrer wissen Bescheid. Es gibt aber noch weitere Gründe. «Nach der Kreuzung folgt eine Begegnungszone mit der Geschwindigkeitsbeschränkung von 20 km/h. Zudem ist die Stelle unübersichtlich. Vermutlich fahren die Leute auch deshalb im angemessenem Tempo», sagt Melanie Schmid, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn.

Neben der Geschwindigkeit kontrolliert der Radarkasten in Grenchen auch das Lichtsignal bei der Kreuzung. Da werden schon mehr Bussen ausgestellt, weil einige Autofahrer die Kreuzung bei «rot» passieren, heisst es bei der Polizei. Der Radarkasten soll stehen bleiben. Die Sicherheit der Kreuzung sei damit gewährleistet, findet die Polizei.