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Nach Unwetter Auch in Oberentfelden ist das Wasser nicht mehr trinkbar

Legende: Video Dreckiges Trinkwasser abspielen. Laufzeit 03:49 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 12.07.2017.

Ab sofort gilt in ganz Oberentfelden:

  • Leitungswasser nicht trinken und nicht für die Einnahme von Medikamenten oder zum Zähneputzen verwenden
  • Leitungswasser nicht verwenden zur Zubereitung von Lebensmitteln, z.B. zum Salatwaschen, für Sirup, Eiswürfel, usw.
  • Nicht von Hand mit Leitungswasser Geschirr und Besteck abwaschen. Geschirrspüler mit dem höchsten Temperaturprogramm laufen lassen.

Die Gemeinde empfiehlt, das Leitungswasser vor dem Trinken abzukochen. So könne man allfällige Krankheitserreger abtöten. Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung empfiehlt die Gemeinde, Mineralwasser zu verwenden.

Zum Händewaschen, Duschen, Baden, Wäschewaschen und Putzen sei das Leitungswasser weiterhin geeignet, auch ohne dass man es abkocht.

Eine Folge des Unwetters

Der Grund für das verunreinigte Trinkwasser in Oberentfelden ist das Unwetter vom vergangenen Wochenende. Die über die Ufer getretene Uerke hat die Grundwasserfassung der Gemeinde überschwemmt.

Die Gemeinde ist daran, die Leitungen durchzuspülen. Entwarnung geben könne man frühestens am Mittwochabend, sagt Vizeammann Markus Bircher auf Anfrage.

Die Situation in Bottenwil

Bereits seit Sonntag ist das Leitungswasser in Bottenwil nicht mehr trinkbar. Auch hier hat das Unwetter zur Verschmutzung geführt. Es gelten die gleichen Vorsichtsmassnahmen wie in Oberentfelden. Die Gemeinde kann nicht abschätzen, wann Entwarnung gegeben werden kann.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von moreno nagel (Moreno Nagel)
    Und dann kauft man ausgerechnet ausländisches Mineralwasser, und fördert damit den LKW Verkehr in die Schweiz. Dabei gibt es eine Fülle günstiges schweizerisches Mineralwasser.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Wen wundert die Tatsache, dass unser Trinkwasser immer schlechter wird, bei dieser Verseuchung mit Chemie "en masse"? Einerseits der riesige Verbrauch an Chemie in der fehlgeleiteten konventionellen LW, Industrien: Pharmalobby - Medikamente, Lebensmittel, Kosmetika, Wasch-Reinigungsmittel, Textil, Holzverarbeitung, Bau, Hobby, etc, etc, etc!! Diese Massen an Chemie, belasten die Umwelt massivst, also elementares, wie unser Wasser!! "Der Mensch zerstört sich selber"!!
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    1. Antwort von Regionalredaktion Aargau Solothurn
      Im Fall Oberentfelden wurde eine Grundwasserfassung nach den starken Regenfällen überflutet, so dass Oberflächenwasser in die Fassung gelangte.
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    2. Antwort von Denise Casagrande (begulide)
      ...das ist korrekt, entschärft aber nicht die erschreckende Tatsache, der vielen Vergiftungsvarianten, welche von Menschen geschaffen wurden/werden. Was seit Jahrzehnten auf die Erde gestreut, gespritzt (Chemie LW)wird, fliesst wohin schlussendlich? Wohin fliessen die vielen Medikamente, chemischen Stoffe (wie beschrieben), Rückstände..? In die Erde, ins Wasser...
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