Transport von Atomabfall Brennelemente von Leibstadt ins Zwischenlager gefahren

Schld mit Aufschrift Vorsicht Fasstransport und radioaktivem Zeichen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zuletzt wurde vor einem Jahr radioaktives Material aus Leibstadt in Würenlingen eingelagert. Keystone

Im atomaren Zwischenlager im aargauischen Würenlingen sind drei neue Transport- und Lagerbehälter mit hochradioaktiven Brennelementen aus dem Atomkraftwerk Leibstadt eingelagert worden. Die Behälter waren zwischen März und Anfang Juni mit Lastwagen transportiert worden.

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Die Zwilag

Die Zwilag ist eine Aktiengesellschaft der Schweizer AKW- Betreibergesellschaften. Ihr Ziel ist der Betrieb von Zwischenlagern für alle Kategorien radioaktiver Abfälle und ausgedienter Brennelemente sowie von Abfallbehandlungsanlagen für schwach- und mittelradioaktive Abfälle.

In den Lagerbehältern befinden sich je 69 verbrauchte Brennelemente, wie die Zwischenlager Würenlingen AG (Zwilag) am Mittwoch mitteilte. Im Zwilag hätten bei der Ankunft umfangreiche Kontrollen inklusive Dichtheitsprüfungen der Behälter stattgefunden. Diese hätten jeweils rund eine Woche gedauert. Im Anschluss seien die kontrollierten Behälter in der Behälterlagerhalle eingelagert worden.

Alle Arbeiten standen unter der Aufsicht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI). Sie verliefen lauf Zwilag planmässig und ohne Zwischenfälle.

Gemäss Zwilag wurde zuletzt im Frühling 2016 Material aus Leibstadt in Würenglingen zwischengelagert. Und der letzte Transport mit Atommüll kam Ende 2016 im Zwilag an. Es war Material das aus dem Ausland zurückgefahren wurde.