Zum Inhalt springen

Header

Ein Aushang mit Angebot für Nachbarschaftshilfe
Legende: Keystone
Inhalt

Corona-Lage Aargau Solothurn Kanton Aargau sucht Freiwillige und bündelt Angebote

  • Schwerpunkt der am Freitag vom Kanton vorgestellten Plattform ist das Gesundheitswesen und der Bevölkerungsschutz.
  • Anlaufstelle ist die Adresse www.ag.ch/helfen, Link öffnet in einem neuen Fenster
  • Die Plattform bündelt auch die vielen Hilfsangebote, die schon von Gemeinden, Vereinen und Privaten lanciert worden sind.
  • Der Kanton selber sucht vor allem medizinische Fachpersonen für das Gesundheitswesen.
  • Momentan würden diese zwar nicht gebraucht. Aber wenn die Krise noch länger andauere, werde man froh um die Freiwilligen sein, sagt der Kanton.

Weitere Informationen

Freitag, 27. März: Streit um Corona-Beratungen zwischen Aargauer Ärzten und Apotheken

Mit einem Inserat in der «Aargauer Zeitung» macht der Aargauische Apothekerverband am Freitag auf telefonische Beratungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufmerksam. Wenn man sich kränklich fühle, solle man seine Apotheke anrufen. «Als erste Anlaufstelle im Gesundheitswesen werden Sie dort kompetent beraten», heisst es unter anderem im Inserat. Statt beim Arzt sollen sich besorgte Leute also lieber bei der Apotheke melden.

Das Inserat der Apotheker kommt bei den Ärzten gar nicht gut an. Es sei gefährlich, wenn Apotheker medizinische Diagnosen stellen, meint Jürg Lareida, Präsident des Aargauischen Ärzteverbandes. Für die Unterscheidung von Asthma, eines Infekts, einer Lungenentzündung oder Covid-19 brauche es die Untersuchung durch einen Arzt. Im schlimmsten Fall befürchtet Lareida Fehldiagnosen bei der Beratung durch die Apotheken.

Beim Apothekerverband heisst es zur Kritik der Ärzte, man wolle die bereits bestehenden Beratungsangebote der Ärzte, des Kantones und des Bundes entlasten und ergänzen.

Freitag, 27. März: Solothurner Firmen setzen auf ihre Lehrlinge

Firmen, die während der Corona-Krise viel Personal benötigen, können im Kanton Solothurn ihre Lehrlinge zu 100 Prozent im Betrieb einsetzen. Seit einer Woche gibt es die Möglichkeit, die Lehrlinge vom (Fern-)Unterricht der Berufsschulen zu dispensieren. 55 Firmen mit 155 Lehrlingen machen aktuell davon Gebrauch, teilte der Kanton am Freitag mit. Es sind insbesondere Spitex-Organisationen, Alters- und Pflegeheime, sowie Grossverteiler und Detaillisten. Lehrlinge, die vom Unterricht dispensiert sind, müssen den Stoff später nachholen. Die Firmen sind verpflichtet, ihnen dafür Zeit einzuräumen.

Es sind Bestrebungen im Gang, dass Firmen bald in der ganzen Schweiz die Möglichkeit erhalten, Lehrlinge während der Corona-Krise aus der Berufsschule zu nehmen.

Freitag, 27. März: Kanton Solothurn unterstützt Eltern bei der Erziehung

Dass die Schulen geschlossen und die Kinder ständig zu Hause sind, kann für Eltern zur Belastung werden. Was tun mit einem Bub, der den ganzen Tag nur herumliegt? Wie reagieren, wenn das Mädchen sich nicht an Anweisungen hält? Der Kanton Solothurn bietet den Eltern nun Hilfe an. Fachleute des Schulpsychologischen Dienstes geben telefonisch (032 627 29 61) und per Mail (spd@dbk.so.ch), Link öffnet in einem neuen Fenster , Link öffnet in einem neuen FensterAuskunft zu Erziehungsfragen, helfen unkompliziert mit Tipps und Beratung. Der Schulpsychologische Dienst kann diese Eltern-Hotline anbieten, weil es während der Corona-Krise fast keine Abklärungen von Kindern mehr gibt., Link öffnet in einem neuen Fenster

Donnerstag, 26. März: Ansturm auf Notkredite im Aargau

Am ersten Tag, an dem in der Schweiz die nationalen Überbrückungskredite für Firmen im Corona-Notstand verfügbar sind, haben Aargauer Unternehmen die Kantonalbank mit Anfragen und Anträgen überflutet. Eine Sprecherin der Aargauischen Kantonalbank AKB sagt am Donnerstagvormittag, man erhalte im Minutentakt neue Meldungen.

Die Bank sei für den Ansturm gerüstet und habe zusätzlich zum regulären Beratungspersonal intern weiteres Personal verfügbar gemacht. Man bemühe sich die Anträge so rasch wie möglich zu bearbeiten und arbeite auch am Wochenende, heisst es bei der Bank weiter.

Seit Donnerstagmorgen können Firmen, deren Geschäfte besonders stark von der Corona-Krise betroffen sind, Überbrückungshilfen bei ihrer Bank anfordern, per Formular auf der Internetseite des Bundes., Link öffnet in einem neuen Fenster Bis zu 500'000 Franken werden als Kredit unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt und zu 100 Prozent vom Bund abgesichert.

Neben den Überbrückungskrediten des Bundes sind auch die Sofortkredite des Kantons Aargau sehr gefragt. Diese richten sich an Unternehmen, Personen und Institutionen, welche nicht von der Bundeshilfe profitieren können. Man bekomme aktuell sehr viele Anfragen dazu, heisst es beim Hightechzentrum Aargau, das im Auftrag des Kantons eine Hotline dazu betreibt.

Donnerstag, 26. März: Stadt Baden verschiebt Ersatzwahl für Stadtrat

Auch in der Politik hinterlässt die Corona-Pandemie heute weitere Spuren. In der Stadt Baden wird die Ersatzwahl für einen Sitz in der siebenköpfigen Stadtregierung verschoben. Die Wahl hätte eigentlich im Mai stattfinden sollen, für diesen Termin sei aber kein seriöser Wahlkampf möglich und das beeinträchtige die Meinungsbildung der Stimmbürgerinnen und -bürger, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Neu findet die Wahl nun Ende September statt. Da es allerdings möglich ist, dass im ersten Wahlgang noch niemand das Rennen macht, bleibt die Vakanz in der Badener Stadtregierung eventuell bis Ende Jahr bestehen. Nötig ist die Ersatzwahl, weil die parteilose Stadträtin Sandra Kohler Anfang März nach nur 2,5 Jahren im Amt überraschend ihren Rücktritt erklärt hat. Kohler ist bereits nicht mehr im Amt, ihre Dossiers werden zwischenzeitlich von Stadtammann Markus Schneider geführt – und das ist nun einiges länger als gedacht nötig.

Donnerstag, 26. März: Provisorisches «Fixerstübli» in Solothurn

Weil die normale Drogenkonsumationsstelle für Randständige und Drogenabhängige in der Stadt Solothurn aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen schliessen musste, haben die Verantwortlichen der Gassenküche einen Übergangslösung geschaffen. In einem Zelt neben der Gassenküche können Abhängige Drogen konsumieren unter Einhaltung der nötigen Abstandsregeln. Man habe verhindern wollen, dass sich eine offene Drogenszene entwickelt, heisst es bei den Verantwortlichen. Das sei nämlich kurz nach Schliessung der offiziellen Drogenkonsumationsstelle bereits im Ansatz passiert, nun gebe es zumindest eine Übergangslösung.

Donnerstag, 26. März: Kantonalschwingfest Aargau verschoben

Der nächste Grossanlass fällt der Corona-Pandemie zum Opfer. Das Aargauische Kantonalschwingfest wird verschoben, wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilen. Das Fest hätte vom 5. bis 7. Juni in Beinwil im Freiamt stattfinden sollen, eine Austragung zu diesem Zeitpunkt sei allerdings nicht möglich. Es sei noch unklar, ob dann überhaupt wieder Grossanlässe stattfinden dürfen, daneben habe auch der Zivilschutz seinen Hilfseinsatz absagen müssen und sowieso können die Schwinger aktuell auch kaum trainieren. Ob und wann das Fest nachgeholt werden kann, ist aktuell noch offen.

Donnerstag, 26. März: Grosse SBB-Ausbauprojekte verzögern sich

Obwohl es kein schweizweites Baustellenverbot gibt, stoppt die SBB momentan die Arbeiten den zwei grossen Ausbauprojekten Eppenberg- und Bözbergtunnel. Man konzentriere sich auf den Unterhalt, damit der Betrieb aufrechterhalten werden kann, heisst es bei der SBB. Noch ist unklar, was der Arbeitsstopp für die Tunnelprojekte bedeutet. Die beiden Tunnel hätten in den nächsten Monaten vollendet werden sollen, und für Herbst wäre die Eröffnung geplant gewesen.

Der Eppenberg- und der Bözbergtunnel sind Schlüsselelemente beim Bahnausbau, sie ermöglichen eine Kapazitätssteigerung zwischen Zürich und Bern (Eppenberg) und die Erweiterung des 4m-Korridors für den Güterverkehr (Bözberg).

Mittwoch, 25. März: 300 Millionen Wirtschaftshilfe im Aargau

Die Aargauer Regierung will den von der Coronakrise stark betroffenen Unternehmen und Selbstständigen finanziell unter die Arme greifen. Ergänzend zu den Massnahmen des Bundes will sie dafür 300 Millionen Franken bereitstellen.

Das kantonale Massnahmenpaket soll Mitte April mittels Sonderverordnungsrecht verabschiedet werden. Vorgängig muss die Regierung die Sache noch mit der grossrätlichen Kommission für Aufgabenplanung und Finanzen (KAPF) absprechen, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Die Kommission habe bereits ihre Zustimmung signalisiert. Der Grosse Rat, das Kantonsparlament, wird aber erst im Nachhinein über den Kredit beschliessen können.

Bei Härtefällen, die nicht durch die Bundesmassnahmen abgedeckt sind, können per sofort auch Nothilfe-Gesuche über das Hightech Zentrum Aargau eingereicht werden. Der Fokus der Aargauer Massnahmen liege auf der kurzfristigen Nothilfe sowie Liquiditätssicherung.

Das kantonale Massnahmenpaket verfolgt drei Stossrichtungen:

  • Beiträge an kleinere Unternehmen, deren Überleben trotz Soforthilfe des Bundes nicht gesichert ist
  • Ergänzung der Kreditausfallgarantien des Bundes für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Individuelle Unterstützung von KMU, deren Situation zusätzliche Kredite oder Beiträge erfordern, welche sonst nicht abgedeckt sind.

In einer ersten Etappe sollen auf Mitte April 150 Millionen Franken freigegeben werden.

Mittwoch, 25. März: Auch Aargauer Landammann Markus Dieth ist positiv getestet

Der Aargauer Finanzdirektor und amtierende Landammann Markus Dieth ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies, nachdem bereits Regierungsrat Urs Hofmann am Virus erkrankt ist. Die Regierung hat ihre Sitzung am Mittwoch trotzdem abgehalten per Telefonkonferenz, wie die Staatskanzlei mitteilte. Die Regierungstätigkeit sei gewährleistet. Auch die anderen Regierungsräte würden aktuell zum Teil im Homeoffice arbeiten.

Medienkonferenz mit den drei Männern
Legende: Urs Hofmann (vorne), Markus Dieth (hinten rechts) und Regierungssprecher Peter Buri (hinten links) sind infiziert. Maurice Velati/SRF

Mittwoch, 25. März: Hochbetrieb in den Verteilzentren von Coop und Migros in Schafisheim und Neuendorf

Das Coop-Verteilzentrum in Schafisheim und die Verteilzentren der Migros in Suhr AG und Neuendorf SO arbeiten aktuell fast rund um die Uhr. Die Coronakrise fordert die Detailhändler stark: «Während wir an normalen Tagen in Suhr 5500 Paletten pro Tag verarbeiten, sind es momentan bis zu 10'000 Paletten. Das ist eine unglaubliche Warenmenge», sagt Marcel Schlatter, Mediensprecher des Migros Genossenschaftsbunds.

Beim Coop-Verteilzentrum in Schafisheim ist deshalb sogar ein Verkehrsdienst im Einsatz. Dieser soll verhindern, dass sich die Lastwagen zu stark stauen auf der Hauptstrasse. Allerdings: Migros und Coop rechnen mit einer baldigen Entspannung der Situation.

Mittwoch, 25. März: Kantonspolizei Solothurn schliesst drei Posten

Im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmassnahmen schliesst die Solothurner Kantonspolizei die drei kleinen Posten in Hägendorf, Trimbach und Mariastein. In einer Mitteilung schreibt die Polizei, es sei an diesen Standorten kaum möglich zusätzliche Hygienemassnahmen wie Plexiglasscheiben zu installieren. Per Telefon bleiben die Polizeiposten aber normal erreichbar, heisst es weiter. Im Aargau gibt es ähnliche Fälle, hier hat die Regionalpolizei Unteres Fricktal die beiden Posten Möhlin und Stein geschlossen.

Polizeiposten Hägendorf
Legende: Kleinere Polizeiposten werden in den Kantonen Aargau und Solothurn geschlossen (im Bild: Posten in Hägendorf) zvg: Kanton Solothurn , Link öffnet in einem neuen Fenster

Mittwoch, 25. März: Solothurner Gemeinderäte dürfen neu digitale Sitzungen abhalten

Per Notverordnung erlaubt die Solothurner Kantonsregierung den Gemeinderäten die nötigen Sitzungen bei Bedarf via Telefon- oder Videokonferenz abzuhalten oder Beschlüsse auf dem Zirkularweg per E-Mail oder Post zu fällen. «Normalerweise würden wir den Gemeinden ein solches Anliegen verwehren», sagt André Grolimund, der Chef des Solothurner Amtes für Gemeinden. In der aktuellen Situation sei es aber ein möglicher Weg, dass die Gemeinden handlungsfähig bleiben, denn Sitzungen seien unter den Corona-Einschränkungen nur schwer möglich, mit Publikum schon gar nicht.

Das Problem mit den digitalen Sitzungen ist das Öffentlichkeitsprinzip. Im Kanton Solothurn sind Gemeinderatssitzungen grundsätzlich öffentlich. Das einzuhalten ist aber mit den Telefon- oder Videositzungen – schon allein technisch – kaum möglich. Deshalb darf die Bevölkerung im Rahmen der Ausnahmeregelung nun die Gemeinderatsprotokolle einsehen.

Die Notverordnung des Regierungsrates gilt maximal ein Jahr und sie gilt neben Gemeinderäten auch für Bürger- und Kirchgemeinden. Sobald sich die Corona-Krise etwas entspannt habe, werde die Ausnahmeregel wieder aufgehoben, heisst es beim Kanton Solothurn. Für eine dauerhafte Erlaubnis von Telefon- oder Videositzungen müsste die Politik die entsprechenden Grundlagen anpassen.

Dienstag, 24. März: Institution für psychisch Kranke zügelt in abgelegenes Tagungszentrum

Die Stiftung Satis betreut im Aargau rund 90 Personen mit psychischen Erkrankungen, Problemen oder Beeinträchtigungen. Für 30 Klientinnen und Klienten, die zu einer Risikogruppe gehören, hat die Stiftung nun kurzfristig einen Umzug organisiert. Statt in einer Liegenschaft mitten in Seon wohnen die Betroffenen vorübergehend im Tagungshaus Rügel oberhalb von Seengen. Das Haus wäre sowieso leer gestanden, sagen die Verantwortlichen auf Anfrage, somit sei der Umzug eine Win-Win-Situation. In der abgeschiedenen Lage auf dem Rügel könne man Risikokontakte minimieren.

Dienstag, 24. März: Aargauer Regierungsrat und Polizeichef mit Coronavirus infiziert

Sowohl der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann als auch Kantonspolizeikommandant Michael Leupold wurden positiv auf Covid-19 getestet. Hofmann habe sich am Montag aufgrund gewisser Symptome testen lassen, der Polizeikommandant schon letzte Woche. Nun würden weitere Verdachtsfälle im Umfeld von Regierung und Polizei abgeklärt, schreibt die Staatskanzlei am Montagmittag.

Die möglicherweise betroffenen Kontaktpersonen befinden sich in freiwilliger Selbstquarantäne. Darunter sind laut Mitteilung auch Finanzdirektor Markus Dieth und Staatsschreiberin Vincenza Trivigno. Die Regierungstätigkeit werde auf digitalem Weg aufrechterhalten, heisst es weiter. Auch auf die Polizeiarbeit habe der positive Test des Kommandanten keine Auswirkungen, sagt Regierungssprecher Peter Buri auf Anfrage.

Der 64-jährige Urs Hofmann ist aktuell auch Vorsteher der Kantonalen Konferenz der Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD). Aktuell gehe es ihm den Umständen entsprechend gut, schreibt die Staatskanzlei.

Dienstag, 24. März: Neue Spital-Organisation im Fricktal

Im Zuge der Corona-Massnahmen organisieren sich die Spitäler im Aargauer Fricktal für den Moment neu. Das Spital Rheinfelden wird zum reinen Akutspital und das Spital in Laufenburg ausschliesslich zum Pflegeheim, wie das Gesundheitszentrum Fricktal mitteilt. Man wolle mit dieser Trennung vor allem die Risikopatientinnen und -patienten im Pflegeheim schützen.

Bisher waren die Aufgaben der beiden Spitäler nicht so genau getrennt gewesen, was jedoch in der Vergangenheit schon zu kritischen Diskussionen vor allem um die Rolle des Spitals Laufenburg geführt hatte. Das Gesundheitszentrum Fricktal betont, dass die jetzigen Änderungen nur für die Zeit der Corona-Pandemie gälten.

Montag, 23. März: Erster Corona-Todesfall im Kanton Solothurn

Im Kanton Solothurn ist Mann an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Der 90-Jährige habe an mehreren schweren Vorerkrankungen gelitten, teilt der Kanton mit. Er sei an einem Standort der Solothurner Spitäler gestorben.

Montag, 23. März: Zuhause lernen im Aargau

In der ganzen Schweiz sind die Schulen geschlossen. Im Aargau darf bis zu den Frühlingsferien kein Unterricht nach Lehrplan stattfinden. Nur die Repetition von Stoff, den die Kinder schon behandelt haben, ist erlaubt. Die Schülerinnen und Schüler haben von ihren Schulen Aufgaben und Anregungen erhalten. Die Schulen hätten ihren Auftrag gut erfüllt, findet Philipp Grolimund vom Schulleiterverband. Doch die Zuständigkeit der Schulen sei begrenzt. Im neuen System der Fernschule hätten die Eltern eine Schlüsselrolle.

Montag, 23. März: Zusammenarbeit über die Kantonsgrenze

Für die Bewältigung der Coronakrise arbeiten die öffentlichen Spitäler der Kantone Solothurn und Baselland so eng zusammen, wie man sich das vor einigen Wochen noch kaum vorstellen konnte. Das Spital Bruderholz (BL) nimmt zum Beispiel nun auch Corona-Patientinnen und Patienten aus den Bezirken Dorneck und Thierstein auf. Im Spital Dornach auf der anderen Seite werden nun alle Personen aus der Region behandelt, welche nicht wegen Covid-19 ins Spital müssen. Diese Massnahme soll das Spital Bruderholz beim befürchteten Ansturm von Coronapatienten entlasten, teilen die beiden Kantonsregierungen gemeinsam mit.

Die öffentlichen Spitäler in den Städten Solothurn und Olten arbeiten derweil enger mit Privatkliniken zusammen. In Solothurn ist dies die Klinik Obach, in Olten sind es die Pallas-Kliniken. Zudem werden im noch nicht eröffneten Neubau des Bürgerspitals Solothurn laut Mitteilung «zusätzliche Reserve-Kapazitäten» geschaffen. Das neue Spital sollte im Juni eröffnet werden.

Montag, 23. März: Soforthilfe für Solothurner Kleinunternehmen

Selbständigerwerbenden in finanziellen Nöten will die Solothurner Regierung schnell und unbürokratisch helfen. Sie denkt dabei etwa an Coiffeusen, Taxifahrer, Floristen oder Fitnesstrainerinnen. Der Regierungsrat stellt 10 Millionen Franken aus einem neuen Überbrückungsfonds zur Verfügung.

Das Geld soll in jenen zwei Wochen aushelfen, in welchen die Zahlungen des Bundes noch nicht eintreffen. Kleinunternehmer, welche ihr Geschäft schliessen mussten oder Aufträge verloren haben, erhalten 2000 Franken. Bereits am Donnerstag soll das Geld ausbezahlt werden.

Montag, 23. März: Abgesperrte Plätze, viele Kontrollen und Wegweisungen

Am Wochenende hat die Polizei im Kanton Aargau innerhalb von 24 Stunden 64 Verstösse gegen das Versammlungsverbot festgestellt. Vor allem im Umfeld von Schulhäusern und Sportplätzen wurden Gruppen von Jugendlichen aufgelöst, es kam auch zu Wegweisungen. Die Polizei hat seit Freitag die Möglichkeit, Bussen von 100 Franken zu verteilen.

Um Versammlungen zu verhindern, hat etwa die Regionalpolizei Lenzburg mehrere bekannte Plätze abgesperrt. So sind zum Beispiel verschiedene Badeplätze am Hallwilersee nicht zugänglich. Urs Schmid, Chef Regionenpolizei der Kantonspolizei Solothurn berichtet, dass sich vor allem Schüler an bekannten Hotspots wie Flussufern, Parks oder den geöffneten Take-Aways treffen. Meistens zeigten die Leute aber Verständnis, wenn sie von den Polizisten angesprochen würden.

Freitag, 20. März: Nur noch wichtige Operationen, damit Akutspitäler mehr Patienten aufnehmen können

Der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati hat Massnahmen beschlossen, um die Kapazitäten in Akutspitälern und in deren Intensivstationen zu erhöhen. «Die Massnahmen betreffen alle Akteure der gesamten Behandlungskette im Gesundheitswesen: alle müssen einen Beitrag leisten, um die Akutspitäler schnell und effektiv zu entlasten», heisst es in der Mitteilung des Kantons.

Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler, Arztpraxen und Zahnarztpraxen müssen auf nicht dringend notwendige medizinische Eingriffe und Therapien verzichten. So haben sie Kapazitäten für Coronavirus-Patienten. Es dürfen daher ab Montag nur noch Eingriffe und Behandlungen vorgenommen werden, die als lebenswichtig angesehen werden. Zudem entscheiden die Kantonsspitäler in Aarau und Baden neu zentral über die Behandlung der Fälle und können Patientinnen und Patienten an andere Spitäler verweisen.

Derzeit haben vier Aargauer Spitäler (Kantonsspital Aarau, Kantonsspital Baden, Hirslanden Klinik und Spital Muri) eine Intensivstation, insgesamt 46 Betten. Sie müssen nun die Kapazitäten verdoppeln auf rund 100 Betten.

Freitag, 20. März: Erster Corona-Todesfall im Aargau

Im Kanton Aargau ist es zum ersten Todesfall wegen des Coronavirus gekommen. Ein 88-jähriger Mann verstarb am Donnerstag in einer Klinik, wie der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati am Freitag in Aarau mitteilte. Der hatte Vorerkrankungen und verzichtete freiwillig auf eine Behandlung in einer Intensivstation.

Im Aargau gibt es 161 bestätigte Erkrankungen. 25 infizierte Personen sind hospitalisiert. Vier Personen auf der Intensivstation, zwei davon werden künstlich beatmet.

Freitag, 20. März: Aargauer Regierung will der Wirtschaft mit einer halben Milliarde Franken helfenng>

Die Aargauer Regierung plant ein kantonales Hilfspaket (halbe Milliarde Franken), zusätzlich zum Paket des Bundes (10 Milliarden Franken). Das teilte sie am Freitag mit. Das Hilfspaket soll als «Soforthilfe» Firmen und KMU helfen, die finanziell besonders unter der Corona-Krise leiden. Die Regierung verwendet den Überschuss aus der Rechnung 2019 für die Soforthilfe. Total ist nun eine halbe Milliarde Franken im «Sonderkässeli» des Kantons. Das Hilfspaket soll auf dem Verordnungsweg am Mittwoch verabschiedet werden.

Donnerstag, 19. März: Kanton Solothurn sucht Gesundheitsfachleute

Im Kanton Solothurn steht den Spitälern und Alters- und Pflegeheimen aktuell ausreichend Personal zur Verfügung. Das kann sich aber rasch ändern. Um auf eine grosse Welle an Erkrankten vorbereitet zu sein, macht der Kanton nun einen Aufruf: Wer eine Ausbildung hat als Pflegefachfrau oder Praxisassistent oder ähnlichem, und wer aktuell nicht in diesem Bereich arbeitet, soll sich melden. Interessierte können sich online bewerben via corona.so.ch.

Der Kanton will damit frühzeitig einen Personalpool aufbauen. Der Aufruf geht insbesondere auch an die Arbeitgeber solcher Personen, diese wenn möglich für einen temporären Einsatz zu entbehren. Für die Kinder dieser Gesundheits-Helfer wird eine Betreuung organisiert mit Geld aus dem sogenannten «Bettags-Franken».

Donnerstag, 19. März: Baustellen im Aargau bleiben offen

Die Aargauer Kantonsregierung will keinen «Alleingang» in Sachen Baustellen. Sie hält sich an die Vorgaben des Bundes und lässt auch die aktuellen Baustellen des Kantons weiterhin offen, um die Branche zu schützen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Allerdings erwarte die Regierung, dass Baufirmen die Hygienevorschriften einhalten. Insbesondere müssten Bauarbeiter zum Beispiel gestaffelt Pausen machen in den engen Aufenthaltsräumen oder Containern. Bisher – so die Regierung – halten sich die Aargauer Baufirmen an diese Vorgaben.

Auch der Kanton Aargau hat zudem Hilfe angefordert bei der Armee. In den beiden Kantonsspitälern Aarau und Baden würden Soldaten für einfache Pflegeaufgaben und den Patiententransport benötigt, so die Regierung. Eine Antwort aus Bern steht noch aus. Aktuell sind im Kanton Aargau knapp 120 Corona-Patienten offiziell registriert, davon befinden sich 17 in Spitalpflege. Sechs Personen seien auf der Intensivstation und drei Personen müssten beatmet werden, so der Kantonale Führungsstab in seinem Lagebulletin.

Donnerstag, 19. März: Solothurnerinnen und Solothurner erhalten mehr Zeit für ihre Steuererklärungen

Der Kanton Solothurn reagiert auf die ausserordentliche Corona-Situation im Bereich der Steuern. Der Abgabetermin für die Steuererklärung wurde für alle automatisch von Ende März auf Ende Juli verlängert, wie der Solothurner Finanzdirektor bekannt gab. Zudem beruhigte er, dass sich auch niemand Sorgen machen müsse, der in diesen Tagen eine Steuerrechnung zahlen sollte, dies aber nicht kann. Der Kanton Solothurn verzichte wegen der Corona-Krise im Moment auf Mahnungen und Betreibungen. Auch Verzugszinsen gebe es keine.

Donnerstag, 19. März: Zwei Drittel der Aargauer Firmen leiden unter Corona

Der Aargauische Gewerbeverband hat in einer Umfrage die Folgen der aktuellen Massnahmen gegen das Corona-Virus untersucht. Rund 1000 von 10'000 angeschlossenen Firmen haben auf den Fragebogen reagiert. Zwei Drittel der Firmen leiden laut einer Mitteilung bereits unter Umsatzeinbussen und Bestellungsrückgängen. Einige Firmen beklagen auch Lieferengpässe. Jede fünfte Firma hat zu wenig Geld, leidet also unter Liquiditätsengpässen. 3 Prozent der befragten Firmen hätten bereits Personal entlassen, so der Gewerbeverband. Der Verband fordert in seiner Mitteilung deshalb Massnahmen zur Unterstützung von Bund und Kanton. Die Aargauer Regierung will am Freitag über konkrete Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft informieren.

Mittwoch, 18. März: Im Kanton Solothurn startet der Heim-Unterricht

Bis Mittwoch hatten die Primar- und Sekundarschulen Zeit, den Heim-Unterricht zu organisieren. In den meisten Fällen startet dieser nun am Donnerstag. Während viele Primarschulen ihren Schülern ein dickes Kuvert mit Aufgaben auf Papier schicken, werden die Sekundarschüler eher per Internet mit Lernstoff versorgt. Die Oberstufe Wasseramt-Ost beispielsweise hat alle Schüler, die nicht schon einen Computer zu Hause hatten, noch rasch mit Tablets ausgerüstet.

Zudem haben die Solothurner Gemeinden eine Betreuung organisiert für Kinder, die nicht zu Hause bleiben können. Wie das Angebot genutzt wird, lässt sich noch nicht sagen. Erste Schulen melden nur wenige Kinder, die betreut werden müssen. In Kappel sind es 2 bis 5 Kinder (von 275), in Messen 1 bis 8 (von 330). Die allermeisten Kinder bleiben also zu Hause.

Mittwoch, 18. März: Aargauer Regierung will Grenzgänger übernachten lassen

Viele «kritische Infrastrukturen» im Kanton Aargau sind auf Mitarbeitende aus Deutschland angewiesen, zum Beispiel Spitäler oder Stromversorger. Diese Grenzgänger stehen aktuell täglich im Stau, weil sowohl Deutschland als auch die Schweiz wieder Grenzkontrollen eingeführt haben. Der kantonale Führungsstab will nun gemeinsam mit den betroffenen Firmen Übernachtungsmöglichkeiten suchen für die Grenzgänger, damit diese nicht mehr täglich nach Deutschland pendeln müssen. Zudem fordert der Regierungsrat das Grenzwachtkorps dazu auf, einzelne geschlossene Grenzübergänge wieder für Mitarbeitende von wichtigen Infrastrukturen zu öffnen.

Mittwoch, 18. März: Märkte abgesagt – Bauern suchen kreative Lösungen

Der Bund hat verordnet, dass viele Geschäfte schliessen müssen, das heisst; derzeit finden auch keine Wochen- und Gemüsemärkte statt. Für die Bauern ist dies ein Problem, einige betreiben selber Wochenmärkte oder sind darauf angewiesen, dass sie ihre Produkte an Märkten verkaufen können. Sie müssen nun neue Wege suchen, damit sie ihre Lebensmittel trotzdem verkaufen können.

Mittwoch, 18. März: Solothurner und Aargauer Politik steht still

Die eidgenössische Volksabstimmung vom 17. Mai wurde vom Bundesrat abgesagt. Der Aargauer Regierungsrat hat entschieden, dass deshalb auch die kantonale Volksabstimmung nicht durchgeführt und verschoben wird. Das Stimmvolk wird also erst zu einem späteren Zeitpunkt über die Neuorganisation der Volksschule – und damit vor allem über die Abschaffung der Schulpflegen – entscheiden. Nähere Informationen folgen gemäss Staatskanzlei in einer Mitteilung am späteren Nachmittag.

Auch die Sitzungen des Kantonsparlaments im April sind abgesagt. Dafür soll der Grosse Rat im Herbst an zusätzlichen Terminen tagen. Zudem werden die geplanten Ausflüge der Fraktionen im Ma i– wenn möglich – zugunsten einer Sitzung des Parlaments gestrichen. Wichtige Geschäfte könnten trotzdem fristgerecht umgesetzt werden, heisst es in einer Mitteilung des Büros des Grossen Rates. Man werde die Geschäfte gemeinsam mit der Regierung neu priorisieren.

Auch im Kanton Solothurn werden die Urnengänge vom 17. Mai wahrscheinlich verschoben, wie der Informationsdienst der Regierung auf Anfrage bestätigte. Es fehlt aber noch ein offizieller Regierungsratsbeschluss. Die Solothurner Stimmbevölkerung hätte über zwei Vorlagen entschieden, nämlich über einen Kredit für den neuen Standort der Motorfahrzeugkontrolle in Olten und über eine Änderung im Gemeindegesetz.

Mittwoch, 18. März: Kreative Spitäler – Kinderhort im Sitzungszimmer

Die Spitäler befürchten, dass ihnen Ärztinnen und Pflegefachfrauen fehlen könnten, wenn die Betreuung ihrer Kinder nicht gewährleistet ist. Die Spitäler richten deshalb nun auch eigene Kinderhorte ein. Im Kantonsspital Baden beispielsweise werden freigewordene Sitzungszimmer umgenutzt und dienen nun als Kinderhort. Auch in kleineren Spitälern wie dem Regionalspital Leuggern wurde dies gemacht. Hier sorgen Freiwillige für die Betreuung der Kinder. Das Ziel: Das Spitalpersonal soll sich in Ruhe um die Kranken kümmern können.

Dienstag, 17. März: Schwieriger Arbeitsweg für Grenzgänger

An den Grenzen braucht es derzeit Geduld. In Koblenz zum Beispiel löste sich der Stau gestern Abend erst nach 22 Uhr auf. Was bedeutet diese neue Situation für Grenzgänger, die zum Beispiel in Schweizer Spitälern arbeiten? Kommen sie noch rechtzeitig zur Arbeit?

Man habe die Situation im Blick, heisst es bei verschiedenen Spitälern aus der Region auf Anfrage. Bisher habe sich die Situation aber noch nicht auf den Betrieb ausgewirkt, sagt zum Beispiel Omar Gisler, Sprecher des Kantonsspitals Baden. Im Notfall hätte man aber auch Lösungen parat: «Plan B wäre die Grenzgänger in Hotelzimmern in der Region unterzubringen.»

Zollschild
Legende: Keystone

Dienstag, 17. März: Kanton Aargau wird mit Anfragen überhäuft

Mehrere 100 Anfrage per Mail und Telefon halten die Aargauer Verwaltung auf Trab. Geschäftsleute wollen wissen, ob sie ihre Läden öffnen dürfen oder nicht. «Einfache Fälle erledigen wir sofort, aber es gibt auch Grenzfälle», erklärt Regierungssprecher Peter Buri. «Da müssen wir Abklärungen machen, uns auch mit anderen Kantonen absprechen.»

Als Beispiel nennt Buri die Frage, ob einzelne Marktstände – zum Beispiel auf einem Bauernhof – erlaubt seien. Märkte in den Städten sind generell verboten durch die Bundesverordnung. In einzelnen Fällen müsse man pragmatische Lösungen suchen, so Buri. «Ein Betrieb, der Werkzeug an Handwerker und Privatpersonen verkauft, muss nun einfach ein Plakat ins Schaufenster machen, dass das Geschäft für Privatpersonen geschlossen sei.»

Dienstag, 17. März: Kantonsärztin mahnt – Sanitätsnotruf 144 nur für Notfälle

Auch Menschen, die sich um ihre Gesundheit sorgen, melden sich beim Kanton. Vermehrt auch über die Notrufzentrale, über den Sanitätsnotruf 144. «Diese Nummer ist ausschliesslich für Notfälle gedacht und für Menschen, die unverzüglich einen Transport ins Spital brauchen», stellt Kantonsärztin Yvonne Hummel klar. Wer den Notruf wählt, um Fragen zu stellen, blockiert Telefonleitungen, die für echte Notfälle unter Umständen überlebenswichtig sind.

Montag, 16. März: Solothurner Regierung zufrieden

Der Bundesrat rannte mit seinen neuen Massnahmen gegen das Coronavirus im Kanton Solothurn offene Türen ein. «Das sind die richtigen und wichtigen Massnahmen, der Ernst der Lage ist nun auch im Bundesrat erkannt worden», sagte die Solothurner Regierungsrätin Susanne Schaffner.

Die Massnahmen stellen die Solothurner Wirtschaft aber vor weitere Probleme. Und Probleme hat die Solothurner Wirtschaft aktuell schon mehr als genug. 111 Gesuche für Kurzarbeit sind im vergangenen Monat beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) eingegangen. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 waren es insgesamt 33, 2019 waren es 49. Ab sofort arbeitet beim AWA zusätzliches Personal, um all die Gesuche um Kurzarbeit zu bearbeiten.

Montag, 16. März: Aargauer Regierung will Vorgaben aus Bern durchsetzen

Polizeidirektor Urs Hofmann (SP) lässt keinen Zweifel aufkommen: Wer sich nicht an die verfügten Einschränkungen halte, der müsse mit Konsequenzen rechnen. «Die Polizei hat die Aufgabe, Leute auf das korrekte Verhalten hinzuweisen. Und wenn jemand renitent reagieren sollte, dann gibt es keine andere Wahl, als Anzeige zu erstatten. Ich gehe aber davon aus, dass die Leute den Ernst der Lage nun erkannt haben, was in den letzten Tagen vielleicht noch nicht der Fall war.»

Regierungsräte sitzen weit auseinander in drei Reihen an Medienkonferenz
Legende: Die Aargauer Gesamtregierung informierte am Montagabend über den kantonalen Notstand, mit ausreichendem Abstand. Maurice Velati/SRF

Regionaljournal Aargau Solothurn, div. Sendungen seit 16.03.2020; bras;braa;matb;wasc;velm;vonb/sda

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.