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Corona-Übersicht AG / SO Breitensport holt kaum Bundes-Millionen ab

Die Lage in den Kantonen Aargau und Solothurn im Überblick, wird regelmässig aktualisiert.

  • Für Sportvereine stellt der Bund 150 Millionen Franken bereit. Die Hürden sind aber hoch, regionale Vereine verzichten darum.
  • In der Schweiz ist erstmals ein Kind nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das Baby aus dem Kanton Aargau hatte sich im Ausland angesteckt.
  • Die Challenge und die Super League spielen nach der Corona-Pause weiter. Den FC Aarau freuts, er verdient trotz Geisterspielen so noch Geld.
  • Wie weiter mit den Badis: In Suhr will man langsam öffnen, damit die Abstandsregeln auch im Wasser und in den Garderoben eingehalten werden können.

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Montag, 1. Juni: Breitensport holt kaum Bundes-Millionen ab

Weil der Breitensport aufgrund von geschlossenen Sportanlagen teilweise hohe Einbussen verzeichnet, hat der Bundesrat als Entschädigung 150 Millionen Franken gesprochen. Die Freude darüber ist bei den regionalen Vereinen klein. Um Anspruch auf einen Teil des Geldes zu erheben, müssen sie belegen, dass sie in existenziellen Nöten sind. Diese Auflage erfüllt kaum ein Verein.

Trotz hoher Einbussen aufgrund von abgesagten Sportkursen oder fehlenden Eintritts-Einnahmen, können sich Vereine wie der HSC Suhr Aarau, Volley Schönenwerd, Aarefisch Aarau oder FC Solothurn ohne finanzielle Unterstützung vom Bund über Wasser halten. Löhne von Spielern etwa können mit Kurzarbeit und Einbussen mit noch laufenden Sponsorenverträgen aufgefangen werden.

Auch wenn die Hürde für Bundesgelder hoch ist, zeigen die Sportvereine Verständnis. Etwa beim Aarefisch Aarau, der aufgrund abgesagter Schwimmkurse mehrere 10'000 Franken Einbussen hat und gerne Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen würde, versteht man, dass der Bundesrat zurückhaltend ist.

Erst in einigen Monaten zeigt sich dann, wie gross die Ausfälle durch allenfalls abspringende Sponsoren oder erneute Verschärfungen der Massnahmen sind.

Freitag, 29. Mai: Baby nach Coronavirus-Infekt gestorben – Ursache unklar

An der Medienkonferenz des Bundesrats vom Freitag wurde bekannt: In der Schweiz hat es nach einer Corona-Infektion zwei weitere Todesfälle gegeben, darunter auch ein Kind aus dem Kanton Aargau. «Ein trauriges Ereignis», sagte der neue Leiter der Sektion Übertragbare Krankheiten des BAG, Stefan Kuster, vor den Medien. Der Säugling aus dem Aargau hatte sich im Ausland angesteckt.

Das Baby hatte gemäss der Aargauer Kantonsärztin eine «schwerste Hirnentzündung». Es sei per Rega ins Kinderspital Zürich geflogen worden. Am Dienstag, 26. Mai sei es verstorben. Die Hirnentzündung könne durch viele Viren verursacht werden, so die Kantonsärztin weiter. Es sei noch nicht klar, ob das Kind wirklich an den Folgen des Coronavirus verstorben sei. Die Untersuchungen laufen.

Weiter wurde bekannt, dass sich in Basel zwei Kinder mit dem Coronavirus angesteckt haben. Rund 70 Personen werden deshalb in Quarantäne gesetzt.

Video
Kuster: «Wir müssen zum ersten Mal den Todesfall eines Kindes vermelden»
Aus News-Clip vom 29.05.2020.
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Freitag, 29. Mai: Super und Challenge League spielen weiter – FC Aarau freuts

Die Spiele werden ab dem Wochenende vom 19./20./21. Juni mit Geisterspielen fortgesetzt, das hat die Swiss Football League entschieden. Der FC Aarau (Challenge League) hat immer betont, wie wichtig für ihn die Fortsetzung des Spielbetriebs ist. Auch ohne Zuschauer lässt sich nämlich Geld verdienen, dank Fernsehgeldern, zum Beispiel.

Der FC Aarau rechnet damit, dass die Fortsetzung der Spiele bis zu 300'000 Franken günstiger kommt als ein Abbruch der Saison. Sportlich gesehen ist der FC Aarau auf Rang 8, also näher am Abstieg als am geplanten Aufstieg. Die unteren Ligen spielen aber nicht weiter, das bedeutet, dass aus der Challenge League niemand absteigen wird.

Donnerstag, 28. Mai: Wie weiter mit den Badis: Suhr öffnet nur langsam

Ab dem 6. Juni sind die Schwimmbäder in der Schweiz wieder offen, das hat der Bundesrat am Mittwoch bekannt gegeben. Sie müssen allerdings über ein Schutzkonzept verfügen, damit Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können.

In der Badi Suhr hätten mit den neuen Regeln 800 Leute auf der Wiese Platz, heisst es bei den Verantwortlichen. Mit dieser Zahl könnte es aber Probleme im Wasser oder den Garderoben gehen. Darum will Suhr nicht ans Maximum gehen: «Wir gehen es lieber langsam an», sagt Betriebsleiter Steve Radam gegenüber SRF.

Donnerstag, 28. Mai: Entscheid über Notlage am 10. Juni

Wie lange gilt im Kanton Aargau die kantonale Notlage? Darüber entscheidet die Aargauer Regierung am 10. Juni, schreibt sie in einer Mitteilung. Bis dahin wolle man noch verschiedene rechtliche und organisatorische Abklärungen treffen.

Unterdessen ist im Aargau eine weitere Person an den Folgen des Coronavirus verstorben. Damit sind es 46 Personen im Ganzen. 34 infizierte Personen und 110 enge Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Angesteckt hätten sie sich vor allem am Arbeitsplatz, in der Familie sowie in der Nachbarschaft, heisst es im neuesten Lagebulletin des Aargauer Führungsstabs.

Donnerstag, 28. Mai: Circus Monti sagt Tournee 2020 ab>>

2020 geht der Circus Monti wegen der Corona-Pandemie nicht auf Tournee. «Wir bedauern diesen Entscheid sehr», heisst es in einer Mitteilung.

In dem engen Zelt und mit mehreren Vorstellungen pro Tag könne der Zirkus den «Zuschauerinnen und Zuschauern kein ausreichendes Sicherheitskonzept in Verbindung mit einem einmaligen Zirkuserlebnis bieten», schreibt Zirkusdirektor Johannes Muntwyler. Auch beim Proben und Zusammenleben im Zirkus sei es schwierig, genügend grosse Abstände einzuhalten.

Mit den Vorschriften sei es zudem schwierig, dass der Zirkusbetrieb kostendeckend betrieben werden könne.

Regionaljournal Aargau Solothurn, div. Sendungen seit 16.03.2020;

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