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Corona-Übersicht AG / SO Notlage im Aargau am 19. Juni vorbei

Die Lage in den Kantonen Aargau und Solothurn im Überblick, wird regelmässig aktualisiert.

  • Am 19. Juni hebt die Aargauer Regierung die Notlage im Kanton auf. Zur Corona-Bekämpfung sei sie nicht mehr nötig.
  • Brugg erhält voraussichtlich ein Bundesasylzentrum in den Ländi-Hallen. Es kommt zum Einsatz, wenn es in den anderen Zentren zu eng wird, um die Corona-Abstandsregeln einzuhalten.
  • Für Sportvereine stellt der Bund 150 Millionen Franken bereit. Die Hürden sind aber hoch, regionale Vereine verzichten darum.

Weitere Informationen

Mittwoch, 3. Juni: Aargauer Regierung beschliesst Ende der Notlage

Am 19. Juni wird im Aargau die kantonale Notlage aufgehoben. Das hat der Regierungsrat an seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen. Aufgrund der positiven Entwicklung auch im Aargau, könne die zur Corona-Bekämpfung ausgerufene Notlage beendet werden, heisst es in einer Mitteilung. Am 19. Juni wechselt auch der Bund von der «ausserordentlichen Lage» zur «besonderen Lage». Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Nachverfolgung von Corona-Kontakte (Contact Tracing) seien aber weiterhin sehr wichtig, so die Aargauer Regierung.

Dienstag, 2. Juni: Bundesasylzentrum in Brugg – wegen Corona

Brugg erhält voraussichtlich ein Bundesasylzentrum. Das hat das Staatssekretariat für Migration in Absprache mit dem Kanton Aargau und der Stadt Brugg entschieden. Das Zentrum in den Motorfahrzeugdienst-Hallen Ländi soll bei Bedarf zum Einsatz kommen, vor allem wenn es in den anderen Zentren zu eng wird, um die Corona-Abstandsregeln einzuhalten.

Die Hallen werden bei Bedarf ab Juli genutzt, und stehen maximal drei Jahre zur Verfügung.

Dienstag, 2. Juni: Positive Geschichten zur Stellensuche während Corona

Das Programm Tandem 50 plus unterstützt ältere Stellensuchende mit Mentorinnen oder Mentoren. Seit fünf Jahren läuft das Programm im Aargau. 270 Personen haben bis Ende 2019 an dem vom Kanton Aargau finanzierten Programm teilgenommen, drei Viertel haben wieder eine Stelle gefunden.

Positives gäbe es auch aus der Corona-Krise: Mehrere Personen aus unserem Programm hätten während der Corona-Krise eine Stelle gefunden, sagt Programmleiterin Brigitte Basler. «Vielleicht herrscht in dieser Zeit eine höhere Bereitschaft, neue Angestellten gut zu betreuen. Ich habe nur Gutes gehört.»

Montag, 1. Juni: Breitensport holt kaum Bundes-Millionen ab

Weil der Breitensport aufgrund von geschlossenen Sportanlagen teilweise hohe Einbussen verzeichnet, hat der Bundesrat als Entschädigung 150 Millionen Franken gesprochen. Die Freude darüber ist bei den regionalen Vereinen klein. Um Anspruch auf einen Teil des Geldes zu erheben, müssen sie belegen, dass sie in existenziellen Nöten sind. Diese Auflage erfüllt kaum ein Verein.

Trotz hoher Einbussen aufgrund von abgesagten Sportkursen oder fehlenden Eintritts-Einnahmen, können sich Vereine wie der HSC Suhr Aarau, Volley Schönenwerd, Aarefisch Aarau oder FC Solothurn ohne finanzielle Unterstützung vom Bund über Wasser halten. Löhne von Spielern etwa können mit Kurzarbeit und Einbussen mit noch laufenden Sponsorenverträgen aufgefangen werden.

Auch wenn die Hürde für Bundesgelder hoch ist, zeigen die Sportvereine Verständnis. Etwa beim Aarefisch Aarau, der aufgrund abgesagter Schwimmkurse mehrere 10'000 Franken Einbussen hat und gerne Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen würde, versteht man, dass der Bundesrat zurückhaltend ist.

Erst in einigen Monaten zeigt sich dann, wie gross die Ausfälle durch allenfalls abspringende Sponsoren oder erneute Verschärfungen der Massnahmen sind.

Freitag, 29. Mai: Baby nach Coronavirus-Infekt gestorben – Ursache unklar

An der Medienkonferenz des Bundesrats vom Freitag wurde bekannt: In der Schweiz hat es nach einer Corona-Infektion zwei weitere Todesfälle gegeben, darunter auch ein Kind aus dem Kanton Aargau. «Ein trauriges Ereignis», sagte der neue Leiter der Sektion Übertragbare Krankheiten des BAG, Stefan Kuster, vor den Medien. Der Säugling aus dem Aargau hatte sich im Ausland angesteckt.

Das Baby hatte gemäss der Aargauer Kantonsärztin eine «schwerste Hirnentzündung». Es sei per Rega ins Kinderspital Zürich geflogen worden. Am Dienstag, 26. Mai sei es verstorben. Die Hirnentzündung könne durch viele Viren verursacht werden, so die Kantonsärztin weiter. Es sei noch nicht klar, ob das Kind wirklich an den Folgen des Coronavirus verstorben sei. Die Untersuchungen laufen.

Weiter wurde bekannt, dass sich in Basel zwei Kinder mit dem Coronavirus angesteckt haben. Rund 70 Personen werden deshalb in Quarantäne gesetzt.

Video
Kuster: «Wir müssen zum ersten Mal den Todesfall eines Kindes vermelden»
Aus News-Clip vom 29.05.2020.
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Regionaljournal Aargau Solothurn, div. Sendungen seit 16.03.2020;

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