Zum Inhalt springen

Header

Prüfung
Legende: Übertrittsprüfungen gibt es im Kanton Solothurn nur, falls die Schulen bis spätestens zum 25. Mai wieder öffnen können. Keystone
Inhalt

Corona-Übersicht AG & SO Prüfungsfreier Übertritt für Solothurner Schüler?

Die Lage in den Kantonen Aargau und Solothurn im Überblick, täglich mehrfach aktualisiert.

  • Falls die Schulen auch nach dem 25. Mai geschlossen bleiben, fallen im Kanton Solothurn die Aufnahmeprüfungen für Gymnasium, Fachmittelschule und Berufsmaturitätslehrgänge aus. Stattdessen sollen angemeldete Kandidatinnen und Kandidaten prüfungsfrei aufgenommen werden.
  • Die Spitäler im Kanton Aargau behandeln zur Zeit 87 Patientinnen und Patienten wegen Covid-19. Im Kanton Solothurn sind es 23.
  • In vielen Städten und Gemeinden wurden wegen der Corona-Pandemie die Papiersammlungen abgesagt oder verschoben. Dies bedeutet einen finanziellen Verlust für die Vereine, die vielerorts die Sammlungen durchführen.
  • Die Kernkraftwerke Leibstadt und Gösgen verkürzen ihre Jahresrevision. Es ist für sie schwierig, das nötige Fachpersonal zu finden. Beznau hält dagegen an der Planung fest.

Weitere Informationen

Donnerstag, 9. April: Solothurner Schüler könnten prüfungsfrei übertreten

Der Kanton Solothurn hat am Donnerstag weitere Richtlinien herausgegeben für den Fernunterricht nach den Frühlingsferien. Mit diesen können die Lehrerinnen und Lehrer den Unterricht bis zu den Sommerferien planen.

Zudem hat der Solothurner Regierungsrat festgelegt, wie die Schulübertritte geregelt werden sollen. Falls die Schulen über den 25. Mai hinaus geschlossen bleiben, finden keine Aufnahmeprüfungen für Gymnasium, Fachmittelschule und Berufsmaturitätslehrgänge statt. Wer sich für Gymnasium oder Fachmittelschule angemeldet hat, wird prüfungsfrei aufgenommen, unter der Bedingung einer zwölfmonatigen Probezeit. Zur Berufsmatur zugelassen wird, wer das eidgenössische Fähigkeitszeugnis mit der Gesamtnote 5.0 erlangt hat (Wirtschaft + Kaufmann/Kauffrau: 4.5).

Donnerstag, 9. April: Aargauer Fallzahlen vom Vortag korrigiert

Der Aargauer Führungsstab hat die Zahl der Personen, die am Mittwoch wegen Covid-19 im Spital waren, nach oben korrigiert: statt der gemeldeten 56 Patienten, seien 79 Personen hospitalisiert gewesen, heisst es im Lagebulletin vom Donnerstag. Damit ist der Rückgang schwächer als gemeldet.

Zudem ist die Zahl der Corona-Patienten in Aargauer Spitälern auf Donnerstag wieder angestiegen: zur Zeit sind 87 Personen hospitalisiert. Auch die Zahl der bestätigten Fälle im Kanton Aargau hat zugenommen. Es sind 822 bestätigte Fälle, 34 mehr als am Vortag. Bisher sind 17 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (eine Person mehr als am Vortag).

Im Kanton Solothurn sind derzeit 23 Patientinnen und Patienten wegen Covid-19 im Spital, teilte die Regierung an einer Medienkonferenz mit. 282 Personen seien bis Donnerstag positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zudem sei die Zahl der Todesfälle auf insgesamt fünf angestiegen.

Donnerstag, 9. April: Papiersammlungen abgesagt, Verlust für Vereine

In vielen Städten und Gemeinden wurden wegen der Corona-Pandemie die Papiersammlungen abgesagt oder verschoben. Beispielsweise in Baden oder Wohlen müssen die Leute ihr Altpapier nun etwas länger zu Hause lagern.

In diesen beiden Gemeinden übernehmen Vereine die Sammlung, wie beispielsweise Pfadi, Jubla oder der Hockey-Club. Für diese bedeutet der Ausfall der Sammlung Einnahmen-Verluste von über 1000 Franken.

Mittwoch, 8. April: Regierungsrat Urs Hofmann aus dem Spital entlassen

Am Freitag, 3. April musste der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor wegen einer Corona-Infektion ins Spital. Am Dienstag konnte Hofmann es nun wieder verlassen, wie die Staatskanzlei mitteilt. Bis er vollständig genesen ist, führt weiterhin Jean-Pierre Gallati sein Departement. Der ebenfalls erkrankte Regierungssprecher Peter Buri wurde am Mittwoch aus dem Spital entlassen.

Mittwoch, 8. April: Weniger Personen wegen Covid-19 im Spital

Die Spitäler in den Kantonen Aargau und Solothurn müssen weniger Corona-Patienten behandeln. Im Aargau ist deren Zahl vom Dienstag auf Mittwoch von 84 auf 56 zurückgegangen. Auch auf der Intensivstation befinden sich zwei Personen weniger, teilt der Kanton mit. Neu sind 23 Personen auf der Intensivstation, die alle beatmet werden müssen. Im Kanton Solothurn ist die Zahl der Corona-Patienten in den Spitälern bis um Mitternacht auf 22 Personen gesunken. Dies sind 7 weniger als noch am Vortag.

Trotzdem nahm die Zahl der bestätigten Infektionen zu. Im Aargau wurden inzwischen 788 Personen positiv getestet (+28 im Vergleich zum Vortag), im Kanton Solothurn 276 (+12). Insgesamt sind im Aargau inzwischen 16 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Im Kanton Solothurn sind es bisher drei Tote.

Mittwoch, 8.April: AKWs Leibstadt und Gösgen verkürzen die Jahresrevision

In den kommenden Wochen wären die Revisionen der Kernkraftwerke Leibstadt und Gösgen gestartet. Beide AKWs verschieben die Arbeiten nun in den Juni und verkürzen sie auch. So wollte Leibstadt etwa einen Turbinenkondensator ersetzten und so die Leistung steigern. Dies verschiebt das AKW nun ins nächste Jahr. Auch Gösgen verzichtet auf die grossen Arbeiten und macht nur das Nötigste, dazu gehört das Ersetzen der Brennelemente und die Unterhaltsarbeiten.

Anders macht es das Kernkraftwerk Beznau. Dort beginnt in der kommenden Woche die Revision des Blocks 1. Dabei kommen 400 Arbeiter, zum grössten Teil aus dem Ausland, zum Einsatz. Diese habe man nicht verschieben können, da langsam der Brennstoff ausgehe, heisst es von Seiten des Kraftwerks. Allerdings müssen die Arbeiter wegen einer möglichen Corona-Infektion zuerst für 14 Tage in Quarantäne.

Dienstag, 7. April: Halbe Million Franken Soforthilfe für Solothurner Kindertagesstätten

Der Solothurner Regierungsrat unterstützt als Soforthilfe die Kinderkrippen mit einer halben Million Franken. Die Gemeinden sollen ebenfalls Solidaritätsbeiträge leisten. Sie sind eigentlich für die Kinderkrippen verantwortlich. Das kantonale Notangebot für Kinderkrippen umfasst ein Angebot von rund 400 Plätzen.

Diese verfügbaren Plätze würden jedoch schlecht genutzt, im Durchschnitt seien nur 245 Plätze belegt, teilte die Solothurner Staatskanzlei am Dienstag mit. Viele Eltern verzichteten wegen der Coronakrise auf diese Art von Kinderbetreuung. Die Tagesstätten erlitten wegen der schlechten Auslastung Einnahmeausfälle und gerieten in finanzielle Bedrängnis.

Kindertagesstätten seien wichtig für die Wirtschaft und die Gesellschaft. Daher dürften diese Strukturen wegen der Corona-Pandemie möglichst wenig Schaden erleiden müssen, hält die Staatskanzlei fest. Das Geld für die Hilfe kommt aus dem Bettagsfranken 2020 sowie aus Erbschaften, aus denen dem Kanton Geld zugeflossen ist.

Dienstag, 7. April: Mehr psychische Erkrankungen wegen Coronakrise: Solothurner Spitäler mit neuer Hotline

Die Solothurner Spitäler AG, die soH, hat eine neue Hotline. Diese wird im Auftrag des Kantons durch die Psychiatrischen Dienste der soH betrieben. Die Fragen der Anrufer beantworten vor allem Ärtztinnen und Ärzte, die auf diesem Gebiet tätig sind. «Es wird ein deutlicher Anstieg an psychischen Erkrankungen erwartet», sagen die Zuständigen der soH auf Anfrage von SRF.

Es gibt gemäss den Solothurner Fachleuten Patientengruppen, die momentan besonders gefährdet sind. Einsame, isolierte Menschen mit einer erhöhten Suizidgefahr, Angstpatienten und wahnhaft-misstrauische Patienten, die die aktuelle Situation als Bedrohung wahrnehmen. Hinzu kommen Probleme wegen häuslicher Gewalt.

Die neue Hotline (032 627 57 57) ist momentan an Werktagen bedient, von 8 bis 18 Uhr. Man müsse zuerst Erfahrungen sammeln und könne das Angebot bei Bedarf auch ausbauen, sagt die soH. Wichtig sei das Gespräch mit einer Fachperson, diese könne reagieren und gefährdete Patienten allenfalls weiterverweisen.

Dienstag, 7. April: Flut von Kurzarbeitsgesuchen im Aargau und mehr Arbeitslose in der Region

Innerhalb von drei Wochen sind wegen der Coronakrise total 10'000 Anmeldungen für Kurzarbeit im Aargau eingegangen. Die Zuständigen seien mit Hochdruck dran, die «Flut eingehender Anmeldungen» für Kurzarbeit zu bearbeiten, meldet der Kanton Aargau. Bis am 3. April wurden über 8000 Bewilligungen erteilt.

Betroffene Branchen

Textbox aufklappenTextbox zuklappen

Am meisten Kurzarbeit haben Firmen aus dem Gastgewerbe (15 Prozent), aus dem Detailhandel und Gesundheitswesen (je 10 Prozent), im Baugewerbe (9 Prozent) sowie im Grosshandel (8 Prozent). Zudem gab es viele Anmeldungen aus diversen Dienstleistungssektoren (20 Prozent).

Die Arbeitslosenquote ist im Aargau auf 3.0 Prozent (Vormonat 2.7 Prozent) gestiegen, im Kanton Solothurn liegt sie tiefer, nämlich bei 2.6 Prozent (Vormonat 2.3 Prozent). National liegt die Quote bei 2.9 Prozent. Bei der Kurzarbeit meldet der Kanton Solothurn knapp 2400 Betriebe, die sich für Kurzarbeit angemeldet haben. Das könnte total über 27'000 Arbeitsplätze betreffen, rechnet der Kanton Solothurn.

Regionaljournal Aargau Solothurn, div. Sendungen seit 16.03.2020; bras;braa;matb;wasc;velm;vonb;buec;jagm;heir;gutm/sda

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.