Den Solothurnern fehlen noch viele Olma-Kühe

Der Gastkanton Solothurn soll an der Landwirtschafts-ausstellung in St. Gallen seine schönsten Tiere präsentieren. Bisher haben sich jedoch kaum Bauern gemeldet. Es fehlen noch viele Tiere.

Die Olma ist die wichtigste Landwirtschaftsausstellung der Schweiz. Viele Personen pilgern dabei vor allem wegen der Tiere nach St. Gallen. Der diesjährige Gastkanton Solothurn will deshalb dort auch seine schönsten Tiere präsentieren. Das ist jedoch gar nicht so einfach.

Eine Kuh steht auf einer grünen Wiese. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bisher will noch kein Bauer seine Fleckviehkühe zur Verfügung stellen. Andreas Hermsdorf / pixelio.de

So ist etwa geplant, dass 22 Fleckviehkühe von Solothurn nach St. Gallen reisen. Bisher habe er jedoch noch keine einzige Anmeldung eines Bauern erhalten, sagt der Verantwortliche Urs Kipfer gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Kipfer ist jedoch zuversichtlich, dass er die Kühe bis zum Ende der Anmeldefrist am 11. August noch findet. Viele Bauern seien zurzeit mit der Ernte beschäftigt und hätten daher andere Prioritäten. Zudem kämen die Anmeldungen auch sonst «auf den letzten Drücker».

Nicht jede Kuh kann dabei auf St. Gallen reisen. Die tierischen Bewerberinnen müssen bereits Erfahrungen beim Schaulaufen haben. Die Bauern trainieren im Vorfeld, damit die Tiere gleichmässig gehen und auch den Kopf anheben. «Es ist wie eine Miss-Wahl», sagt Kipfer. Eine schöne Kuh, die aber im Ring rumrennt und ausschlägt, sei nicht zu gebrauchen.

Neben den 36 Kühen reisen unter anderem auch mehrere Pferde, 20 Schafe und 20 Ziegen von Solothurn nach St. Gallen an die Olma.