Es «klöpft» nicht überall gleich

Grundsätzlich gelten für die Gemeinden in den Kantonen Aargau und Solothurn für die Feuerwerke die gleichen Regeln: 200 Meter vom Waldrand entfernt, darf man Raketen abfeuern. Die Auswirkungen des Feuerverbots sind jedoch unterschiedlich.

Das 1. August-Feuerwerk in Olten hat Tradition. Doch in diesem Jahr kann es die Stadt nicht steigen lassen. Das Problem: Die Raketen starten normalerweise vom Hardwald. Weil dort zurzeit ein Feuerverbot gilt, musste die Stadt das Feuerwerk absagen.

Wie der Oltner Stadtpräsident Martin Wey gegenüber Radio SRF erklärt, habe man noch einen alternativen Standort an der Aare geprüft. Jedoch sei man zum Schluss gekommen, dass es dort nicht gehe.

Extra Weiterbildung für Feuerwehr

Das Feuerverbot hat auch in anderen Gemeinden die Planung durcheinander gewirbelt. In Biberist etwa mussten die Veranstalter das Feuerwerk verlegen. Letztlich können die Raketen nun aber doch vom Bleichenberg aus starten, schreibt das Organisationskomitee.

Auch in der Freiämter Gemeinde Zufikon steigen die Raketen. Damit dies möglich ist, hat die Gemeinde ihre Feuerwehrleute weitergebildet, erklärt Gemeindeammann Christian Baumann gegenüber Radio SRF. Die Feuerwehr sei die einzige Institution im Dorf, welche Feuerwerk abbrennen darf.

(Bildnachweis: Keystone)