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Aargau Solothurn Fahrende sollen im Aargau häufiger auch im Winter Halt machen

Auch der Suche nach Standplätzen für Fahrende, will der Kanton Aargau vermehrt auch Winterplätze schaffen. Die Fachstelle für Fahrende versucht deshalb, die Sommerplätze auch im Winter anzubieten. Überall gelingt dies jedoch nicht.

Platz in Windisch mit Schnee.
Legende: Auch in Windisch könnte die Aufenthaltsdauer für Fahrende im Winter verlängert werden. Alex Moser/SRF

In Zofingen hatte der Kanton beispielsweise keinen Erfolg. Der Stadtrat Zofingen hat ein Winterquartier für Fahrende im Bereich Trinermatten nicht genehmigt. Er hat eine entsprechende Anfrage des Kantons abgelehnt, weil es für eine Winternutzung des Platzes laut Stadtrat ein neues Baugesuch brauchen würde und weil der Platz nur für die Sommernutzung geeignet sei.

Andernorts ist war der Kanton erfolgreich, erklärt Marco Peyer von der kantonalen Fachstelle für Fahrende: «Es ist ein Bedürfnis für die Fahrenden und es ist auch ein Bedürfnis von uns, dass die geschaffenen Plätze genutzt werden». Ein Problem ist jedoch, die Nutzungsdauer im Winter.

Längere Nutzungsdauer im Winter sinnvoll

Einige Winterplätze haben eine maximale Nutzungsdauer von einem Monat in ihren Reglementen festgelegt. Im Sommer haben die Fahrenden damit kein Problem. Im Winter bevorzugen sie jedoch längere Aufenthaltsdauern, sagt Peyer. Die Fahrenden wollen teilweise ihre Kinder in die lokalen Schulen schicken. «Zudem stellen die Leute im Winter gerne Aufbauten auf, damit sie es ein wenig komfortabler haben», erklärt Peyer.

Der Winterplatz in Windisch war beispielsweise schlecht belegt, wegen der Begrenzung der Aufenthaltszeit. Die Verhandlungen mit dem Kanton laufen zwar noch. Peyer ist jedoch zuversichtlich, dass sich dort bald eine Lösung zugunsten der Fahrenden ergibt.

Legende: Video Leerer Durchgangsplatz abspielen. Laufzeit 03:00 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 28.01.2015.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von m.fischbacher, bern
    Wann begreifen wir endlich, die Fahrenden gehören zu der Schweiz wie das Bundeshaus in Bern! Was ist eigentlich die Message der Kantone an diese Leute: Fahrt wohin ihr wollt, aber bleibt am liebsten niemals irgendwo stehen? Diskriminierung von CH Bürgern nenne ich das! Für (beinahe) alles und jedes, stellt man in 0,nichts sofort ein paar Milliönchen bereit, aber es "Schleift" gewaltig, wenn es darum geht, diesen Leuten ihr Lebensbedürfnis zu erleichtern!
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