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Aargau Solothurn Feldbrunnen wehrt sich gegen sichere Bahnübergänge

Die Gemeinde Feldbrunnen will die Umgestaltung der Bahnübergänge im Dorf nicht akzeptieren. Die Motion «siedlungsverträgliches Bipperlisi» wurde von der Gemeindeversammlung überwiesen. Der Gemeinderat wehrt sich nun als erstes mit einer Einsprache gegen das geplante Projekt.

Legende: Video ««Pipperlisi» ohne Schranken» abspielen. Laufzeit 3:28 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 11.12.2013.

Der Bund verlangt, dass alle ungesicherten Bahnübergänge geschlossen oder gesichert werden müssen. In Feldbrunnen stösst dies auf Widerstand. «Bahnübergänge mit Schranken gelten als nicht ortsverträglich», erklärt Gemeindepräsidentin Anita Panzer gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Die Gemeinde Feldbrunnen hat nun Einsprache gegen die Umgestaltung der Bahnübergänge gemacht. Die Gemeinde kann sich vorstellen, mit dem Anliegen bis vor Bundesgericht zu gehen. Eine Möglichkeit wäre, dass das Bipperlisi auf dem Gemeindegebiet von Feldbrunnen als Strassenbahn verkehrt. Dann wären die Sicherheitsbestimmungen nicht so streng.

Die vom Bund geforderten Sicherheitsbestimmungen haben durchaus auch ihre Berechtigung. Im Jahr 2012 haben nämlich 10 Autofahrer das Bipperlisi übersehen. Bei den meisten Unfällen mit der Regionalbahn Solothurn-Langenthal gab es Blechschaden. Drei Personen wurden jedoch zum Teil schwer verletzt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Caccivio, Feldbrunnen
    Schade, dass die eigentlich wichtigen Worte der Gemeindepräsidentin nicht ausgestrahlt wurden, warum die Gemeinde sich wehrt: Das Dorf wird durch die Bahn in zwei Teile "zerschnitten". In den Verkehrsstosszeiten führt es zu Staus auf der sonst schon stark befahrenen Baselstrasse. Und die schmalen Quartierstrassen im Dorf werden durch Mehrverkehr belastet, da die Anfahrtswege nach Hause sich verlängern (Verkehrssicherheit!).
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