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Wer zahlt, wer erhält Geld? Ein Überblick
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Finanzausgleich 140 Aargauer und 82 Solothurner Gemeinden erhalten Millionen

  • 140 Aargauer Gemeinden können sich auf Geld freuen. Sie erhalten nächstes Jahr Beiträge in der Höhe von rund 90 Millionen Franken aus dem Finanzausgleichs-Topf.
  • 70 Gemeinden leisten Abgaben von netto rund 62 Millionen Franken. Das sei ähnlich wie 2019, schreibt der Kanton.
  • Auch der Kanton kann sich freuen. Aus dem nationalen Topf gibt es für den Aargau 460 Millionen Franken.
  • Für den Kanton Solothurn gibt es aus dem nationalen Finanzausgleich rund 372 Millionen Franken.

Finanzausgleich Solothurner Gemeinden

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  • Im Kanton Solothurn sollen nächstes Jahr insgesamt 68 Millionen Franken zum Ausgleich unter den Gemeinden zur Verfügung stehen.
  • Der Kanton soll 38 Millionen dazu beisteuern, schlägt die Regierung vor.
  • Die Regierung will die reichen Gemeinden entlasten. Sie sollen insgesamt 2,4 Millionen weniger zahlen müssen.
  • Diese Gemeinden zahlen am meisten: Olten (6.4 Mio.), Solothurn (5.2 Mio.), Dornach (2.7 Mio.), Selzach (2.3 Mio.).
  • Diese Gemeinden bekommen am meisten: Grenchen (7 Mio.), Trimbach (4.9 Mio.), Gerlafingen (4.8 Mio.), Dulliken (4.2 Mio.).
  • Netto zahlen 27 Gemeinden eine Abgabe, 82 Gemeinden erhalten einen Beitrag.

Die reichen Gemeinden geben den armen – das ist die Idee des Finanzausgleichs. Ihn gibt es auf kantonaler, aber auch auf nationaler Ebene. Die Berechnung ist ziemlich komplex. Es geht um die Steuereinnahmen pro Kopf, die Sozialkosten der Gemeinden, Bildungskosten oder Zentrumslasten, die eine Gemeinde trägt.

Kantone und Bund tragen diese Zahlen jährlich zusammen. Nun ist klar, wer Geld erhält, und wer in den Finanzausgleichstopf einzahlt. Im Aargau müssen Gemeinden wie Bergdietikon, Oberwil-Lieli, Meisterschwanden oder Kaiseraugst Geld einzahlen. Am meisten Geld zahlt die Stadt Baden ein, nämlich 10 Millionen Franken. Auch Aarau steuert 7 Millionen Franken bei.

Der Finanzausgleich

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Der Finanzausgleich setzt sich aus dem Ressourcenausgleich und dem Lastenausgleich zusammen. Gemeinden mit unterdurchschnittlicher Finanzkraft erhalten Beiträge aus dem Ressourcenausgleich, während Gemeinden mit überdurchschnittlicher Finanzkraft Abgaben leisten. Berücktsichtigt bei der Berechnung der Beiträge wird aber auch der Lastenausgleich. Eine Gemeinde, die Zentrumslasten trägt, z. B. für die Kultur, muss weniger zahlen als eine, die nur geringe Zentrumslasten hat.

Die aktuelle Liste des Kantons gibt es hier, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Spreitenbach, Neuenhof, Reinach, Menziken, Aarburg oder Wohlen sind unter jenen Gemeinden, die Geld aus dem Finanzausgleich erhalten. Auch Agglomerationsgemeinden wie Buchs oder Suhr erhalten Beiträge.

Die auffälligsten Beiträge im Überblick gibt es hier. Eine Gesamtübersicht ist auf der Website , Link öffnet in einem neuen Fensterdes Kantons verfügbar.

Finanzausgleich Aargauer Gemeinden

Beiträge gerundet
Gemeinde
Erhält Beiträge
Bezahlt Beiträge
Aarau7 Millionen Franken
Aarburg
4.5 Millionen Franken
Baden10 Millionen Franken
Bergdietikon1.5 Millionen Franken
Birr2.6 Millionen Franken
Brugg
1.5 Millionen Franken
Dottikon1.2 Millionen Franken
Ennetbaden1.95 Millionen Franken
Kaiseraugst3.3 Millionen Franken
Lenzburg1 Million Franken
Magden
1.1 Millionen Franken
Meisterschwanden1,7 Millionen Franken
Menziken3.9 Millionen Franken
Möhlin1.1 Millionen Franken
Murgenthal1 Million Franken
Neunhof4.6 Millionen Franken
Oberentfelden2.5 Millionen Franken
Oberkulm1.2 Millionen Franken
Oberrohrdorf1.7 Millionen Franken
Oberwil-Lieli2.6 Millionen Franken
Oftringen2.5 Millionen Franken
Reinach4.5 Millionen Franken
Rheinfelden2.7 Millionen Franken
Rothrist
1.4 Millionen Franken
Schmiedrued1 Million Franken
Seengen1.1 Millionen Franken
Spreitenbach5 Millionen Franken
Strengelbach2.3 Millionen Franken
Suhr2.5 Millionen Franken
Unterkulm1.8 Millionen Franken
Villmergen1.2 Millionen Franken
Widen1.7 Millionen Franken
Wohlen4.4 Millionen Franken
Zofingen1.3 Millionen Franken
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