Frick: Baubewilligung für Asylunterkunft ist da

Die Baubewilligung für eine befristete Asylunterkunft im ehemaligen A3-Werkhof in Frick AG liegt vor. Dort sollen bis Ende Jahr 180 Asylsuchende einziehen. Geplant war ursprünglich, dass auf dem Gelände in «Ikea-Hütten» rund 300 Asylsuchende untergebracht werden.

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Bildlegende: Auf dem ehemaligen Werkhof an der Autobahnausfahrt in Frick wird eine befristete Asylunterkunft gebaut. KANTON AARGAU/ZVG

Der Kanton Aargau hatte bereits 100 der 1200 Franken teuren «Shelters for Refugees»-Hütten von Ikea gekauft, verzichtete dann aber nach Brandtests in Zürich darauf, die Hütten für diesen Zweck einzusetzen. Die Häuser sollten in den Hallen des ehemaligen Werkhofs aufgestellt werden.

Auf drei Jahre befristet

Der Kanton hielt daran fest, den ehemaligen Werkhof befristet als Asylunterkunft zu nutzen. In Frick sollen allein reisende Männer einquartiert werden. Die Bauarbeiten sollen nach Ablauf der Beschwerdefrist in Angriff genommen werden. Die Belegung erfolgt schrittweise im vierten Quartal, wie das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Dienstag mitteilte.

Die Nutzungsdauer des ehemaligen A3-Werkhofs als Asylunterkunft richtet sich nach dem Fortschritt des Nachfolgeprojekts. Geplant ist, dass das Areal später als Standort des Kantonalen Katastrophen Einsatzelements dienen soll. Die Nutzung als Asylunterkunft ist ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme auf drei Jahre befristet.