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Legende: Audio Wie soll die neue Gemeinde politisch aufgebaut sein? abspielen. Laufzeit 03:36 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 09.07.2019.
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Fusion in der Region Aarau Gleichberechtigt nach der Hochzeit

Sie sind immer noch in der Phase der Vermählung: Die Gemeinden Aarau, Suhr, Densbüren sowie Ober- und Unterentfelden. So langsam zeichnet sich aber ab, was dereinst im Hochzeitsvertrag stehen wird.

Am Dienstag haben die Gemeinden gezeigt, wer künftig in der Ehe wie viel zu sagen haben soll. Dazu soll das neue Stadtgebiet in mehrere Wahlkreise aufgeteilt werden. Dies ist die favorisierte Variante:

Karte der Wahlkreise
Legende: Zukunftsraum Aarau

Gemäss dieser Variante gäbe es die Wahlkreise:

  • Aarau Nord mit Densbüren (11'073 Einwohner)
  • Stadtzentrum von Aarau und südliche Quartiere (10'920 Einwohner)
  • Ober- und Unterentfelden (12'423 Einwohner)
  • Suhr (10'403 Einwohner)

Gemäss den Einwohnerzahlen würden danach die Sitze im neuen Stadtparlament verteilt:

Legende:
Das Aarauer Stadtparlament nach der Fusion Die bisherigen Gemeinden sollen im neuen Stadtparlament eine gewisse Anzahl Sitze erhalten. Dazu gibt es Wahlkreise. Die 50 Sitze würden sich wie folgt verteilen. Zukunftsraum Aarau

Die Verhandlungen über den Heiratsvertrag gehen weiter. Ende Jahr etwa geht es um die Finanzen und die Frage, welchen Steuerfuss die neue Gemeinde haben soll. Die Hochzeit der fünf Gemeinden ist zurzeit für den 1. Januar 2026 geplant.

Zukunftsraum Aarau

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Ursprünglich war die Rede von zehn Gemeinden, die mit Aarau fusionieren sollten. Aus einer Stadt mit gut 20'000 Einwohnern sollte eine mit 70'000 werden. Aber ein Teil der Gemeinden stieg aus. Übrig blieben mögliche Partner wie Suhr, Ober- und Unterentfelden und Densbüren.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Unsinnige, unübersichtliche, teure "Kantönligeist-Wirrwarr-Systeme" im längst verbauten Mini-Ländle!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Auch diese Wahlkreiseinteilung würde nichts an der Dominanz der Stadt Aarau ändern:
    Wer eine Fusion mit Aarau befürwortet, muss sich bewusst sein, dass er damit die Vorherrschaft der Kernstadt Aarau in Kauf nimmt. Deren Stimmengewicht wird ihr erlauben, das politische Geschehen zu dominieren. Insbesondere in den für die Gemeindeautonomie wichtigen Bereichen Orts- und Verkehrsplanung, Infrastruktur, Kultur und Sport würde Aarau den Takt angeben und die Prioritäten bestimmen.
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